10.10.2017, 15:38 Uhr

Achenseebahn braucht Bundesmittel

Saisonabschlussfahrt der Achenseebahn-26.Oktober 2014-fotocredit: ZOOM-TIROL

Sofortmittel von 150.000 Euro für notwendige Reparaturen sind vergangene Woche vom Landtag beschlossen worden

INNSBRUCK/JENBACH. Seit dem Jahr 2015 ist die Achenseebahn nicht mehr im mittelfristigen Investitionsprogramm des Bundes für den geplanten Zeitraum von fünf Jahren. Trotzdem konnten wichtige Investitionen in der Vergangenheit getätigt werden wie etwa eine Rauchgaswaschanlage oder aktuell wichtige Instandhaltungsarbeiten. Um einen Normalbetrieb gewährleisten zu können braucht es laut Vorstand Georg Fuchshuber zukünftig wichtige Investitionen. Aufgezählt werden dabei die Gleiserneuerung auf der Flachstrecke, die Sicherung von Eisenbahnkreuzungen oder der Bau einer Ausweiche bei Fischl.  Das Volumen übersteigt 13 Mio Euro und dabei unberücksichtigt sind die Zukunftsüberlegungen betreffend der Elektrifizierung der Traditionsbahn. LA Weratschnig  ließ in den letzten Wochen mit klaren Forderungen an den Bund aufhorchen. „Alleine als touristische Attraktion lässt sich die Achenseebahn mit Landes- und Gemeindebeiträgen nicht zukunftsfit machen. Es braucht ein klares Bekenntnis des Bundes zur Achenseebahn. Bei den Überlegungen für die Zukunft ist eine schnelle Bahnverbindung zwischen Jenbach und der Achenseeregion angedacht“  so Weratschnig und appelliert an die zukünftigen Nationalräte, die Achenseebahn nicht zu vergessen. „Die Jenbacher Bevölkerung braucht die Bahn und noch dringender eine Elektrifizierung, damit wieder durchgeatmet werden kann“, meint Weratschnig. Der Tiroler Landtag hat in seiner letzten Sitzung für wichtige außerplanmäßige Instandhaltungsarbeiten wie die Erneuerung der Wellen und Achsen bei drei Lokomotiven Sofortmittel von 150.000 Euro beschlossen. Die Gesamtkosten der Arbeiten liegen bei  400.000 Euro. Für die Sicherung von Eisenbahnkreuzungen sind tirolweit zukünftig 700.000 Euro von der Landesregierung beschlossen und nach Veröffentlichung der Förderbedingungen, abrufbar. „Das sind wichtige Gelder für den Bahnverkehr in Tirol“  ist sich Weratschnig sicher, der sich für die Anliegen im Bezirk bei den Landesstellen einsetzt. Die Bahn beschäftigt in der Fahrsaison 19 Personen, davon 10 Dauerarbeitsplätze.
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