23.10.2016, 18:22 Uhr

Aufgelassene Bienenhäuser melden

Pestiziden und Varroa-Milbe als mögliches Gefahrenpotential

BEZIRK. Für unsere Bienen gibt es neben Pestiziden und der sogenannten Varroa-Milbe ein weiteres mögliches Gefahrenpotential. Alte aufgelassene Bienenhäuser und nicht mehr in Verwendung befindliche, verwahrloste Bienenstände können über viele Jahre gefährliche Krankheitsherde sein. "Darum bitten wir die Bevölkerung diese im Gemeindeamt oder beim Obmann des Bienenzuchtvereins Schwaz und Umgebung zu melden" betont Obmann Danzl Klaus Danzl. Durch einfache Maßnahmen kann dann diese mögliche Gefahr für unsere Honigsammler beseitigt werden. Manche Bienenfreunde meinen mit der Fütterung von Honig und Pollen unseren Bienen zu helfen. Genau das Gegenteil ist der Fall. Dadurch können ebenfalls Krankheiten (ausländischer Honig) eingeschleppt und verbreitet werden. Honiggläser bitte unbedingt sauber auswaschen (Geschirrspüler), bevor sie im Glascontainer entsorgt werden. Honig ist übrigens bei richtiger Lagerung (dunkel und kühl) beinahe unbegrenzt haltbar.
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