06.11.2016, 21:31 Uhr

BKH Schwaz investiert in technische Infrastruktur

Zwei Großprojekte um 2 Mil Euro umfassten den Umbau der hauseigenen Sterilisation und das neue Computertomographie-Gerät in der Radiologie.

SCHWAZ (dw). "Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Bereich heuer ein paar große Investitionen tätigen konnten. Große Investitionen sind natürlich immer eine finanzielle Belastung aber in unserem Krankenhaus muss es aber darum gehen, die Qualität hoch zu halten und stets die bestmögliche Versorgung für die Schwazer Bevölkerung und die Urlauber in unserer Region zu gewährleisten" betonten Geschäftsführerin Mag. Margit Holzhammer und Gemeindeverbandsobmann Franz Hauser. Neu ist das CT-Gerät in der Radiologie welches mit Geschwindigkeit und Strahlenreduktion punktet. Mit einer um den Körper rotierenden Röntgenröhre werden Aufnahmen gemacht, die dann mittels spezieller Software am Bildschirm zu einem virtuellen, 3-dimensionalen oder in Schichten angezeigten Bild zusammengefügt werden. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Untersuchungszeiten werden deutlich verringert, je nach Untersuchung kann die Strahlenbelastung um mind. 40% reduziert werden und besonders Erkrankungen des Herzens können mit dem modernen, schnellen Gerät besser untersucht werden. Auch für ältere oder unruhige PatientInnen ist die Schnelligkeit der Untersuchung ein Vorteil. Die Dosisreduktion betrifft vor allem junge PatientInnen und Kinder. Außerdem ist mit dem neuen Gerät auch weniger Kontrastmittel notwendig, was vor allem für PatientInnen mit eingeschränkter Nierenfunktion, wie wir sie sehr oft sehen, von Vorteil ist.
Die Modernisierung der Sterilisation in Schwaz war ein weiteres Großprojekt. Rund 800.000 Euro wurden in die neue Infrastruktur investiert. Nach den Umbauarbeiten im Sommer ist „die Steri“ seit September wieder im Vollbetrieb. „Der reibungslose Umbau und Übergangslösungen während der Bauphase haben ausgezeichnet funktioniert, dafür bedanke ich mich bei unseren im Projekt engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch bei der MPAT in Zirl, die uns in dieser Zeit die Aufrechterhaltung unserer hohen Qualität im Vollbetrieb gewährleistet haben“, so Gf Mag. Margit Holzhammer.
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