07.09.2016, 14:31 Uhr

Catering weiterhin von heimischem Anbieter

FÜGEN (fh). Mitte Juli berichtete die BEZIRKSBLATT-Redaktion über einen Caterer in der Region Fügen, der Aufgrund er ihm vorgeschriebenen Richtlinien in Sachen Lebensmittel das Handtuch geworfen hat. Konkret ging es dabei um das sogenannte HACCP-Konzet (Hazard Analysis and Critical Control Points-Konzept, deutsch: Gefahrenanalyse kritischer Lenkungspunkte), welches die Gefahr der Erkrankung im Zusammenhang mit Lebensmitteln ausschließen soll. 12 Einrichtungen vom Kindergarten über den -hort bis hin zur Volksschule hatte der Caterer zu versorgen doch die Vorschriften welche hier verlangt wurden hätten Investitionen nötig gemacht, die der Gastronom auf keinen Fall hätte stemmen können.

Tiefkühlkost aus Wien?

Nachdem bekannt wurde, dass der Caterer den Service einstellen muss bemühte sich ein Unternehmen aus Wien um die Kundschaft in Tirol. Will heißen das tiefgefrorene Essen aus Wien wäre dann ins Zillertal geliefert worden doch dazu kam es nicht. "Wir haben das Essen der Catering-Firma aus Wien im Zuge eines Probeessens sogar verkostet uns jedoch dagegen entschieden. Der Gemeinde und uns war enorm wichtig, dass das Essen frisch gekocht wird", erklärt eine Vertreterin des Kindergartens aus Fügen. Den Zuschlag für die Versorgung der 12 Einrichtungen in Fügen erhielt schlussendlich das Catering-Unternehmen Mohr mit Sitz in Mutters. Bei Catering Mohr handelt es sich um ein hochprofessionelles Catering-Unternehmen welches Kindergärten, Volksschulen, Krankenhäuser und Seniorenheime beliefert.
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