30.05.2017, 16:35 Uhr

Erzbischof feierte seinen 80er mit Dankgottesdienst

Erzbischof Alois Kothgasser feierte am vergangenen Montag seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass luden das Land Tirol, die Landeshauptstadt Innsbruck und die Diözese Innsbruck zu einem Festgottesdienst in den Dom zu St. Jakob in Innsbruck mit anschließendem Landesüblichen Empfang und einer Agape am Domplatz.
Gemeinsam mit dem Jubilar feierten unter anderem Metropolit Erzbischof Franz Lackner, Diözesanadministrator Jakob Bürgler sowie zahlreiche Priester und Diakone und MitarbeiterInnen aus der Diözese. Beim Gottesdienst waren von politischer Seite LH Günther Platter, Landtagspräsident Herwig van Staa, weitere Mitglieder der Tiroler Landesregierung und Bgm Christine Oppitz-Plörer mit VertreterInnen der Stadtregierung anwesend.

Sechs Jahre Bischof von Innsbruck
Vor rund 20 Jahren ernannte Papst Johannes Paul II. Kothgasser zum Diözesanbischof von Innsbruck, die Weihe folgte am 23. November. In der österreichischen Bischofskonferenz galt Kothgasser als Mann des Miteinanders und der Versöhnung. Bekannt war und ist Kothgasser weiter für seinen langen Einsatz für die Beziehungen der Katholischen Kirche zu den Ostkirchen, im Rahmen derer er unter anderem Patriarch Bartholomaios I. in Istanbul, dem russisch-orthodoxen Patriarchen Aleksij II. in Moskau sowie Vertretern der bulgarischen Orthodoxie begegnet war, jährlich zu einem Ökumenischen Empfang lud und sich für Stipendiaten aus den Ostkirchen einsetzte. Zu den vielen Auszeichnungen Kothgassers zählen unter anderem mehrere Ehrenbürgerschaften und Ehrenpreise von Städten und Gemeinden, das Ehrenzeichen des Landes Tirol, das große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark mit dem Stern sowie das Großkreuz des Ehrenzeichens des Landes Salzburg. Eines von Kothgassers jüngsten Projekten war die insgesamt zehnjährige Mitarbeit an der neuen katholischen Einheitsübersetzung der Bibel, für deren "zeitgemäße Überarbeitung" er von der heimischen Bischofskonferenz in eine internationale Kommission entsandt worden war.
 
 
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