17.07.2017, 15:40 Uhr

Gewerbe, Handel und Wohnungen

Derzeit laufen die Abrissarbeiten in Ramsau.

Neue Verwendung für altes Lagerhaus-Areal in Ramsau in Aussicht

RAMSAU (dkh). Auf dem Areal, auf dem früher das Lagerhaus angesiedelt war, ist kein Stein mehr auf dem anderen. Bagger und Lastwagen sind aufgefahren und haben die Abrissarbeiten schon weit vorangetrieben. Grund dafür ist die Konkretisierung der neuen Pläne für dieses Areal. Bgm. Friedrich Steiner freut sich bereits auf die Umsetzung: "Wir sind zuversichtlich, dass der Betrieb bereits nächstes Jahr aufgenommen werden kann."
Dem pflichtet auch Peter Gomig, Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Hippach und Umgebung, zu. Die Raiffeisenbank fungiert als Errichter der neuen Anlage. "Unsere Planung sieht vor, dass wir im Herbst mit der Bebauung des Areals mit 6.850 m² beginnen. Das gesamte Objekt soll im Eigentum der Bank bzw. evtl. einer eigenen Gesellschaft bleiben", erklärt Gomig auf Anfrage der BEZIRKSBLÄTTER. Durch die zentrale Lage mit ausgezeichneter Verkehrsanbindung (Bahnhof und Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe) weist dieses Grundstück eine sehr hohe Attraktivität auf. Gomig konkretisiert die Pläne: "Die Bebauung erfolgt in vier selbständigen Baukörpern. Als Mieter stehen wir mit renommierten Tiroler Traditionsunternehmen wie zum Beispiel der Fa. Mölk aus Völs, der Firma Hörtnagl aus Hall oder der Firma EZEB mit einem Drive-in-Konzept in weit fortgeschrittenen Verhandlungen. Weiters sind wir mit einigen ansässigen Unternehmen in konkreten Gesprächen."
Für die Lebenshilfe Tirol wird eine Werkstatt mit rund 400 m² sowie zusätzlich mehrere Wohnungen in Form von Wohngemeinschaften geplant. "Zusätzlich beabsichtigen wir auf einer Wohnfläche von ca. 500 m² ein Konzept für das "betreubare Wohnen" für Senioren aus unserer Region zu realisieren", so Gomig weiter.
Das Projekt stellt eine große Chance für Ramsau dar. Nicht nur Handel und Gewerbe bzw. die Lebenshilfe profitieren davon, sondern auch der Tourismus. Die Schaffung von Personalwohnungen für Angestellte des heimischen Tourismus steht nämlich ebenfalls als Idee im Raum. Wohn- und Gewerbefläche stehen noch zur Verfügung.
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