08.11.2017, 14:04 Uhr

Große Abschnittsübung der FF Zell

ZELL a.Z. (red). Kürzlich die Feuerwehren vom Abschnitt Zell zur diesjährigen Abschnittsübung mit Schwerpunkt Atemschutz alarmiert. Ausgetragen wurde dieser im Umspannwerk der VERBUND Hydro Power AG in Zell am Ziller. Aufgrund des laufenden Betriebes und hohen Sicherheit (Starkstrom) wurden die eintreffenden Einsatzkräfte von Losten eingewiesen. Anschließend rückten die einzelnen Gruppen zu den Szenarien aus, ebenfalls unter Begleitung von Lotsen der Betriebsfeuerwehr. Gesamteinsatzleiter war Christian Dabernig von der BTF VHP Zell.


Szenario 1: Brand im Kabelschacht mit 4 vermissten Personen
Im Kabelschacht wo das 380kV Kabel verläuft kam es zu einem Brand. Mit schwerem Atemschutz drangen die Trupps im sehr engen Schacht zur Personensuche vor. Erschwerend war zudem die starke Rauchentwicklung mit sehr wenig Sicht für die Trupps. Zwei Personen konnten über die Stiege gerettet werden. Die zwei weiteren wurde ca. 180m zum Ende vom Schacht getragen und dort mittels Dreibein aus dem Schacht gerettet. Anschließend wurden diese zum Sammelpunkt getragen und zur weiteren Versorgung übergeben.

Szenario 2: Garagenbrand mit eingeklemmter Person
In der Garage kam es zu einem Brand. Bei der Erkundung durch Atemschutztrupps konnte die vermisste Person gefunden werden, diese war eingeklemmt. Mit technischem Gerät konnte diese befreit und ins Freie gerettet werden.

Szenario 3: Tiefenrettung einer verletzten Person
In einem Gang war eine Person verletzt. Über eine Leiter begab sich ein Atemschutztrupp zur Suche nach unten. Nach kurzer Zeit konnte diese gefunden und versorgt werden. Über die steile Leiter wurde die Person nach oben gebracht, anschließend zum Sammelpunkt getragen.

Der Abrollcontainer der FF Schwaz – AB Atemschutz, unterstützte die ATS-Sammelstelle und tauschte gleich die leeren ATS-Flaschen aus.

Die Abschnittsübung konnte nach rund 1,5 Stunden erfolgreich beendet werden. Wie wichtig die Errichtung einer Einsatzleitung inkl. Lageführung ist, wurde wieder einmal deutlich. Es waren 9 Feuerwehren mit 14 Fahrzeugen und 98 Mann/Frau beteiligt. Die Übungsbeobachter BFK Hans Steinberger, BFK-Stv. Jakob Unterladstätter, BFI Stefan Geisler, AK Zell am Ziller Siegfried Geisler und Werksgruppenleiter Zillertal Raimund Tinkler zeigten sich von den Leistungen sichtlich begeistert.

Im Anschluss wurden alle Übungsteilnehmer zu einem Essen und Getränk eingeladen.
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