13.02.2018, 18:15 Uhr

Jetzt geht “Es geht um die Wurst”

Im BB Interview: GV Christoph Steiner aus Zell, Bezirksparteiobmann der FPÖ Schwaz und Obmann der FPÖ Talgruppe Zillertal

BB: Sie sind derzeit engagiert auf Wahlkampftour im Bezirk unterwegs und
wo glauben Sie, wird den  Tirolern die meiste Butter vom Brot genommen?
Steiner: Obwohl es im schwarz-grünen Belastungs Apparat sicherlich vieles zu nennen gibt wo im wahrsten Sinne herum gewurschtelt wird, denke ich sind es doch speziell steigende Grundstücks- und Mietpreise die unseren Landsleuten aufgrund der völlig verfehlten Migrationspolitik am meisten auf die Tasche drücken.

BB: Welche Maßnahmen wären nach die Richtigen?
Steiner: Unkontrollierte Migration muss endlich durch selektive Zuwanderung ersetzt werden. Durch diese wichtige Maßnahme kann die exorbitant gestiegene Nachfrage gesenkt und durch ein höheres Angebot kann im Anschluss der Marktpreis effizient nach unten nivelliert werden. 

BB: Wie zeigen Sie den Tiroler Familien dass Sie Ihnen und Ihrer Partei nicht “Wurst”sind?
Steiner: Für uns Freiheitliche gilt die Familie als Fundament der Gesellschaft, denn ohne Kinder keine Zukunft. Die Geburtenrate Tirols sinkt seit 1963 leider kontinuierlich. 
Während 1963 noch 11.420 Neugeborene zur Welt kamen, waren es 2013 nur mehr 6.962, diese Zahlen veranschaulichen sehr deutlich, dass es hier höchst an der Zeit ist zu handeln. Deshalb sind starke Impulse zur Familiengründung mit besseren Betreuungsmöglichkeiten zu setzen und umgehend bedarfsorientierte Förderungen, die jährlich anzupassen sind zur Unterstützung von Familien wieder in den Fokus zu stellen.

BB: Wie machen Sie als gelernter Koch den Touristikern die FPÖ schmackhaft?
Steiner: Der Tourismus stellt mit einem BIP Anteil von 17,5 Prozent eine der wichtigsten Säulen der Tiroler Wirtschaft dar. Als einer der wichtigsten und wachstumsstärksten Wirtschaftszweige speziell in wirtschaftlich schwächeren Regionen gilt es für uns dieses Gewerbe besonders zu stärken. Etwa durch den Abbau der ausufernden Bürokratie, der Evaluierung des Tiroler Tourismusgesetzes oder der Beschleunigung von Behördenverfahren um nur ein paar Punkte auf unserer Agenda zu nennen. 

BB: Mit fast 30 Jahren würden Sie im Landtag zu den jüngeren Abgeordneten zählen. Wie möchten Sie speziell die Jugend für die FPÖ begeistern?
Steiner: Jugendliche sind die Rohdiamanten unserer Gesellschaft, Ihnen gehört die Zukunft. Wir müssen Ihnen deshalb mit hervorragenden Ausbildungsmöglichkeiten die nötigen Werkzeuge zur Gestaltung Ihres Lebens in die Hände legen und Sie gleichzeitig vor Gefahren wie steigende Gewaltbereitschaft durch drohende Überfremdung schützen. Allem voran muss es der Jugend mit einem Einkommen zum Auskommen jedoch wieder möglich gemacht werden Eigentum zu erwerben und eine Familie gründen zu können.

BB: Wie sieht es mit den Senioren aus und was bieten Sie den älteren Mitbürgern?
Steiner: Der älteren Generation gebührt unser vollster Respekt, denn unter großen Entbehrungen nach dem 2. Weltkrieg wurde durch Sie dieses Land erst wieder aufgebaut und uns allen die heutige Lebensweise überhaupt ermöglicht. Wir Freiheitliche werden garantiert unsere ganze Kraft für unsere Senioren einsetzen und Ihnen wieder realitätsnahe Pensionen zurückgeben.

BB: Welches Thema ist ihnen noch besonders wichtig?
Steiner: Durch den starken Zustrom in den vergangenen Jahren sind unsere Werte und Traditionen vermehrt in Bedrängnis geraten. Es ist uns Freiheitlichen und vor allem mir persönlich ein sehr großes Anliegen unsere Brauchtümer durch verstärkte Förderung unserer Heimat- und Traditionsvereine wieder mehr Platz in unserer Gesellschaft zu geben. Außerdem darf sich die Frage ob man im Land Tirol überhaupt noch an den Herrgott glauben darf, überhaupt gar nicht erst stellen.
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