04.07.2017, 18:52 Uhr

JVP Offensive zum Breitbandausbau

Die JVP startet Initiative „get connected“ zur Bewusstseinsbildung und sieht Ausbaunotwendigkeit zur Standortsicherung

FÜGEN (dw). Eine Glasfaserversorgung gehört mittlerweile zur notwendigen Infrastruktur einer Gemeinde und die Gemeinde Fügen gilt hier in der Vorreiterrolle was besonders Bgm Dominik Mainusch freut. „Die betrieblichen Anforderungen haben sich massiv geändert. Heutzutage ist eine Anbindung an ein Glasfasernetz für nahezu jeden Betrieb Grundvoraussetzung. Um als Wirtschaftsstandort langfristig attraktiv zu bleiben, müssen wir diese Zeichen der Zeit erkennen" so JVP Bezirkschef und Bürgermeister Dominik Mainusch zur Investitionen in Fügen. Mainusch fügt hinzu, dass bis 2018 das gesamte Gemeindegebiet mit einem Glasfasernetz versorgt sein soll. "Man geht sogar noch weiter. „Durch die Kooperation mit der Ortswärme legen wir unseren Bürgern das LWL Kabel nicht nur zur Grundstücksgrenze, sondern direkt ins Gebäude“, freut sich Mainusch über einen Service, der den Gemeindebürgern das Graben ins Haus und somit hohe Kosten abnimmt. „In Zeiten immer stärkerer Digitalisierung und immer größerer Datenmengen werden wir ohne Glasfasertechnik langfristig nicht wettbewerbsfähig sein können“ erklärt JVP Regionsobmann Peter Stöckl. Mit der Kampagne „Get connected“ will die Junge ÖVP auf die Wichtigkeit dieser Maßnahme aufmerksam machen. „Es ist eine Investition in die Zukunft des Wirtschaftstandortes, aber auch in die Zukunft unserer Gesellschaft“ sind sich Mainusch und Stöckl einig. Land und Bund fördern den Ausbau der Infrastruktur mit teils sehr hohen Summen. „Private Anbieter versuchen nun diese Fördermittel abzustauben, hinken bei der Qualität aber massiv hinterher. Wir bieten Glasfaser bis ins Haus. Private legen auf den letzten Kilometern nach wie vor Kupferkabel. Darunter leidet die Übertragungsrate.“ erklärt Mainusch die Situation. Fördertechnisch kann aber nur ein Ausbauvorhaben pro Gemeinde subventioniert werden. „Wir liefern mit Abstand die bessere Qualität. Wenn der Fördergeber das nicht berücksichtigt, geht der Schuss nach hinten los.“ fordert der Bürgermeister eine differenzierte Betrachtung von Seiten des Bundes und ein klares Bekenntnis zu den Gemeinden. „In Zeiten immer stärkerer Digitalisierung und immer größerer Datenmengen werden wir ohne Glasfasertechnik langfristig nicht wettbewerbsfähig sein können“ erklärt JVP Regionsobmann Peter Stöckl abschließend.
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