08.03.2017, 10:51 Uhr

Keine blumigen Aussichten in Ried

RIED i. Z. (fh). Nicht weniger als 26 Jahre war Brigitte Lemberger mit ihrem Floristengeschäft in der Gemeinde Ried im Zillertal tätig. Die letzten acht Jahre davon war sie in einer Lokalität die der Gemeinde gehört (direkt unterhalb der Kirche) eingemietet. Die Tochter der Unternehmerin betriebt ein Blumengeschäft in der Gemeinde Fügen und wollte, nachdem ihre Mutter in den Ruhestand geht, die Filiale in Ried weiterbetreiben. "Wir haben uns wirklich sehr darum bemüht, dass meine Tochter hier in Ried weitermachen kann und haben die Gemeinde mehrfach kontaktiert um das klar zu machen. Es hat niemals Zahlungsschwierigkeiten gegeben und es wurde immer alles beglichen. Kürzlich musste ich erfahren, dass die Lokalität an einen anderen Betrieb vermietet worden ist und das finde ich nicht in Ordnung. Der Bürgermeister hat von mir verlangt, dass ich den Vertrag, der noch bis Ende 2017 gelaufen wäre, kündige damit meine Tochter sich neu bewerben kann.", erklärt Lemberger im Gespräch mit der BB-Redaktion.

Vorstandsbeschluss

Bgm. Jäger erklärt auf Anfrage der BB-Redaktion: "Frau Lemberger hat vorzeitig gekündigt weil sie in Pension gehen wollte. Es gibt einen Vorstandsbeschluss der Gemeinde in dem man sich für einen anderen Bewerber entschieden hat. Ich weiß nicht wo hier das Problem liegt. Wir waren mit der Gemeinde jahrelang die beste Kundschaft von Frau Lemberger und jetzt das", erklärt der Bürgermeister gegenüber der Redaktion.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.