07.02.2018, 09:59 Uhr

Landtagswahl: Berufsbilder und Vorzugsstimmen

BEZIRK (fh). Am 25. Februar stehen die Landtagswahlen vor der Tür und neben ÖVP, SPÖ, Grünen und FPÖ kandieren im Bezirk Schwaz auch das Bürgerforum Tirol (Liste Fritz), Family (die Familienpartei) und die NEOS (das neue Tirol). Die BEZIRKSBLÄTTER-Redaktion hat sich einige Kandidaten an wählbarer Stelle angesehen um ihren beruflichen Werdegang zu eruieren.

Bauern vor

Bei LHStv. Josef Geisler, der auf der Bezirksliste der ÖVP auf Platz eins kandidiert ist offzielle Berufsbezeichnung Landwirt. Josef Geisler absolvierte zwischen 1968 und 1972 die Volksschule in Aschau und im Anschluss die Hauptschule in Zell. Nach dem Besuch der Landwirtschaftlichen Landeslehranstalt Rotholz von 1977 bis 1979 legte er 1982 die Landwirtschaftliche Meisterprüfung ab. Geisler ist seit 1980 als Landwirt tätig. Nummer zwei auf der Bezirksliste der ÖVP ist Kathrin Kaltenhauser. Kaltenhauser besuchte zwischen 1989 und 1993 die Volksschule in Strass im Zillertal und absolvierte danach von 1993 bis 1997 die Hauptschule in Jenbach. Danach wechselte sie 1997 an die HBLA für Land- und Ernährungswirtschaft in Kematen in Tirol, an der sie 2002 maturierte. Sie arbeitete von 2003 bis 2007 als Angestellte beim Maschinenring und war zwischen 2007 und 2009 Beraterin in der Landwirtschaftskammer Tirol. Seit 2009 ist sie beruflich als Landwirtin tätig. Für die SPÖ tritt im Bezirk die aus Vomp stammende Elisabeth Fleischanderl an. Die 21-jährige ist derzeit mit der Absolvierung ihres Studiums beschäftigt.

Berufsbilder und Vorzugsstimmen

Für die Freiheitlichen kandidiert im Bezirk Schwaz Christoph Steiner aus Zell am Ziller. Er ist von der Ausbildung her staatlich geprüfter medizinischer Masseur, Heilmasseur, medizinischer Bademeister und Elektrotherapeut.  Für das Bürgerforum Tirol (Liste Fritz) kandidiert im Bezirk Arno Gutsche aus Fügenberg. Gutsche ist im Beruf Polizeibeamter. Für die Grünen geht die Vomper Gemeinderätin Stephanie Jicha ins Rennen. Sie ist promovierte Juristin und hat außerdem ein Bachelorstudium in Physik. Jicha ist im Landesvorstand der Grünen und ist auf Rechnungsprüferin der Partei.

Rittern um Vorzugsstimmen
Der Wahlkampf im Bezirk wird unter anderem vom Begriff "Vorzugsstimme" dominiert und hier gibt es wohl auch ÖVP-intern einige Rivalitäten. Der junge Fügener Bürgermeister Dominik Mainusch (Bezirksliste Platz8, Landesliste Platz 11) führt mittels Plakat- und Social-Media Kampagne einen Vorzugsstimmenwahlkampf und könnte, bei dementsprechendem Ausgang, den Einzug in den Landtag schaffen. Die ÖVP-parteiinterne Regelung besagt, dass man 7 Prozent der Parteistimmen erreichen müsste um vorgereiht zu werden (entspricht ca. 1.200 bis 1.300 Stimmen). Sollten mehrere Kandidaten diese Anzahl erreichen zählt schlussendlich wer am meisten Vorzugsstimmen auf sich vereinigen konnte.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.