20.10.2016, 11:56 Uhr

Obmannwechsel beim Sozialsprengel Vomp/Stans

In Beisein von Heimleiter Urban Wille übergab Hans Pittracher an die Bürgermeister Karl Josef Schubert und Michael Huber.

Hans Pittracher legte nach 25-jähriger Tätigkeit sein Amt aus Altersgründen nieder

VOMP (dw). Hans Pittracher, Ehrenringträger und langjähriger Sozialreferent der Marktgemeinde Vomp, übernahm die Führung des Sozialsprengels Vomp/Stans nach dem frühen Tod des Vomper Bürgermeisters Hans Aicher im Jahr 1991. Für Pittracher war es immer eine Freude und sein persönliches Anliegen, für die Daseinsfürsorge der Bevölkerung von Vomp und Stans im dezentralen Bereich tätig sein zu können. Seine Devise für die Arbeit im Sprengel lautete: „Viel Zeit haben für die MitarbeiterInnen und die zu versorgenden KlientInnen“. Dabei hat er die Bürokratie auf das Notwendige beschränkt, um den MitarbeiterInnen möglichst viel Zeit bei der Pflegearbeit zu lassen, um auch das Gespräch mit den KlientInnen ausreichend zu ermöglichen. Unter seiner Führung entwickelte sich der Sprengel zu einer modernen Serviceeinrichtung im Bereich der Heimhilfe und der Hauskrankenpflege. Derzeit werden von den Mitarbeitern des Sprengels durchschnittlich 50 KlientInnen im Bereich der Hauskrankenpflege betreut, im Bereich der Heimhilfe sind es durchschnittlich zehn. Durch die Aktion „Essen auf Rädern“ werden in den beiden Trägergemeinden jährlich rund 8.000 Essensportionen ausgeliefert, die in der Küche des Seniorenheimes Vomp hergestellt werden. Bei der diesjährigen Generalversammlung wurde ein neuer Vereinsvorstand gewählt. Dieser setzt sich im Wesentlichen aus den Mitgliedern der Sozialausschüsse der Gemeinderäte von Stans und Vomp zusammen. Die Funktion des Obmannes teilen sich zukünftig die Bürgermeister Karl-Josef Schubert (Vomp) und Michael Huber (Stans). Seit Juli ist nun der Vomper Bürgermeister für drei Jahre zum Obmann gewählt, ihm wird dann für weitere drei Jahre sein Amtskollege folgen. Das operative Geschäft wird vom Geschäftsführer Urban Wille (Heimleiter Seniorenheim Vomp) geführt. Beide Bürgermeister sind sich sicher, dass die öffentliche Hand die besonderen Herausforderungen in der Altersversorgung und die damit verbundenen Aufgaben – insbesondere im dezentralen Bereich - auch weiterhin nicht alleine bewältigen kann. Dem Recht auf Menschenwürde der älteren Mitmenschen, aber auch von pflegebedürftigen jüngeren, kann man nur dank vieler engagierten Pflegekräfte, Helfer, freiwilligen Mitarbeiter sowie der sozial verantwortlich denkenden Menschen im Sozialsprengel Vomp/Stans gerecht werden. Durch die demographischen und gesellschaftlichen Veränderungen wird die Bedeutung und Notwendigkeit der dezentralen sozialen Dienstleistungen (Heimhilfe, Hauskrankenpflege, Sozialbetreuung etc.) in den nächsten Jahren noch wesentlich steigen. Der Gesundheits- und Sozialsprengel Vomp/Stans ist daher weiterhin gefordert, die Qualität und auch die Quantität der angebotenen Dienstleistungen ständig zu evaluieren und weiterzuentwickeln.



Foto: Funktionsübergabe von Hans Pittracher an die Bürgermeister
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