22.10.2014, 11:12 Uhr

Regionales Denken ausweiten

SCHWAZ (fh). Was am 28. Oktober in der Silberstadt Schwaz (SZentrum) stattfindet hat, laut Martin Wex (ÖVP), Hermann Weratschnig (Grüne) und Edi Rieger (FPÖ) historische Dimension. Der Dreierlandtag mit den Abgeordnete aus Südtirol, Trentino und Norditirol wird erstmals außerhalb der Landeshauptstadt Innsbruck stattfinden und die Schwerpunktthemen EU-Alpenraum-Strategie, Bildung, Forschung, Wirtschaft, Tourismus und Gefahrenmanagement behandeln.

Viel zu reden

Der straff durchorganisierte Politevent in Schwaz wird nicht weniger als 20 Anträge behandeln welche das große Ziel haben, dass die Regionen mehr zusammenrücken bzw. gemeinsam nach außen auftreten. "Natürlich ist so ein Dreierlandtag ein demokratsicher Prozess und es gibt auch Punkte bei denen es keine Einstimmigkeit geben wird wie z.B. die Zugverbindung nach Lienz oder das Thema Transit", lässt Landtagsvizepräsident Hermann Weratschnig wissen. Der Großteil der Anträge im Dreierlandtag wie z.B. die grenzübergreifende, kulturelle Zusammenarbeit, die Akkordierung von Werbemaßnahmen im Tourismusbereich oder die Weiterentwicklung der Bildungssysteme innerhalb der Regionen sollte jedoch problemlos über die Bühne gehen.

Nicht alles eitel Wonne

Im Rahmen des Pressegespräches in Schwaz fand FPÖ-Mandatar Edi Rieger auch durchaus kritische Worte vor allem im Zusammenhang mit der Europäischen Union. Weiters werden z.B. die Südtiroler Freiheitlichen einen Antrag auf eine gemeinsame Hymne einbringen - ein Tagesordnungspunkt dem allerdings nur wenig Chancen auf Zustimmung eingeräumt werden.
Die Stadt Schwaz wird jedenfalls versuchen diesen Dreierlandtag so gut wie möglich für sich zu nutzen und lädt bereits am Vortag zum Stelldichein auf Schloss Freundsberg ein. Am Tag der Sitzung sind auch Zuhörer zugelassen. Alle Infos dazu auf www.tirol.gv.at
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