15.09.2016, 13:12 Uhr

Schwendau: Hauser zuversichtlich in Sachen Abfahrt!

SCHWENDAU (fh). In der Gemeinde Schwendau kämpft man seit knapp 23 Jahren für eine eigene Abfahrt vom Penken. Bürgermeister Franz Hauser und sein Gemeinderat sehen nun endlich Licht am Ende des Tunnels. "Wir haben, was die Abfahrt betrifft, wirklich einen langen Atem bewiesen und wollen weiterhin dranbleiben. In letzter Zeit hat man schon einiges von Seiten der Mayrhofner Bergbahnen getan, um Engstellen bei der zukünftigen Arbeit zu verbreitern", erklärt Franz Hauser. Bevor die Talabfahrt in Schwendau kommt, wird ein Verbindungslift im Bereich Hochschwendberg/Mösl (genannt "Bermuda Dreieck") realisiert. "Natürlich sind wir als Gemeinde Schwendau sehr daran interessiert, dass dieser Lift gebaut wird, denn es werden ca. 30.000 Gäste jährlich über den Schwendberg (Gemeinde Hippach) mit kleineren Bussen ins Skigebiet gebracht. Die Räumung bzw. Erhaltung dieser 3,5 Kilometer langen Straße ist aufwendig und daher ist dieser Lift notwendig", so Hauser.

Talabfahrt 2020
Das Projekt "Talabfahrt Schwendau" beziffert der Bürgermeister mit ca. 11 Mio. Euro und erklärt: "Natürlich müssen wir noch etwas Geduld haben, aber wir sind auf dem richtigen Weg. Für den Speicherteich bzw. die Beschneiung brauchen die Mayrhofner Bergbahnen dann auch das Wasser von unserer Gemeinde, und da wird man noch reden müssen. Wir sind allerdings guter Dinge, dass wir spätestens im Jahr 2020 die Abfahrt einweihen können", erklärt Hauser. Mit dem Projekt Talabfahrt würde für die Gemeinden Schwendau/Hippach ein lange gehegter Traum in Erfüllung gehen.
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