04.07.2017, 18:57 Uhr

Silberstadt Schwaz am Prüfstand

Schwaz stellte sich dem europäischen Wettbewerb für Blumenschmuck und Lebensqualität, der „Entente Florale“

SCHWAZ (dw). Mit einer ury in einer 6-stündigen Tour wurde die Jury durch die Stadt geführt. Zu sehen bekamen sie die schönsten Plätze und Orte, die innovativsten sowie kreativsten Projekte sowie gemeinsame, nachhaltige Arbeit für die Silberstadt. Insgesamt waren mehr als 50 Personen im Vorfeld mit der Organisation dieses Tages beschäftigt. Das enorme Engagement der Bevölkerung und die tiefe Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt zeigte, wie viel Lebensqualität Schwaz zu bieten hat. Bgm Hans Lintner: "Unsere Silberstadt ist eine moderne, traditionsreiche, bunte und lebendige Stadt. In Zukunft werden wir vermehrt neue Wohn- und Erlebnisräume in der Innenstadt schaffen. Mit dieser Maßnahme möchten wir die Stadtbelebung sowie die Lebensqualität nachhaltig steigern. Allerdings liegt uns sehr viel daran, das wertvolle Kulturgut im Innenstadtbereich zu schützen. Aus diesem Grund haben wir eine sogenannte SOG-Zone nach dem Tiroler Stadt- und Ortbildschutzgesetz eingerichtet. Damit bewahren wir die Charakteristik der Altstadt sowie ihre historische Bausubstanz. Zusätzlich setzt unser Raumordnungskonzept eine maximale Baulandgrenze am östlichen Siedlungsrand des Stadtgebietes fest. Dadurch bestärken wir, dass die Stadt in diesem Bereich nicht mehr weiterwachsen soll, damit das Naherholungsgebiet, das vorwiegend aus landwirtschaftlichen Flächen besteht, gesichert ist. Die Schwazer Felder werden von vielen Gästen und Einwohnern das ganze Jahr über für Spaziergänge, im Winter auch als Langlaufloipe, genutzt.

Naturgarten für alle
Der ehemals private Mathoigarten mit rund 4000 m2 Grünfläche wurde von uns neu interpretiert, als Naturgarten weiterentwickelt und der Öffentlichkeit seit Juni 2017 zugänglich gemacht. Bei der Neugestaltung wurde besonders auf den Erhalt der alten Obstbäume geachtet. Die Kräuterbeete im Zentrum des Gartens wurden nach Paracelsus angelegt. Die Kinder des nahe gelegenen Lore-Bichl-Kindergartens erhielten Hochbeete, um selbst Pflanzen aufziehen zu können. Ruhezonen laden zum Verweilen ein. Auch ein altes Teehaus wurde restauriert und erhalten. Nun ist man gespannt auf die Entscheidung der Jurymitglieder welche Mitte September in Slowenien die Sieger der „Entente Florale“ bekannt gibt.
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