26.06.2017, 15:57 Uhr

Tirol startet Suizidpräventionsprojekt an Schulen

Von links: BIN-Mitarbeiterin Mag. Raphaela Banzer , Landesschulärztin Dr. Claudia Mark, Christian Haring, Obmann des Vereins sucht.hilfe BIN mit Mag. Walter Steger und Primar Dr. Josef Bazzanella vom Rotaryclub Schwaz. (Foto: Foto: sucht.hilfe BIN)
Schwaz: Bezirk Schwaz |

Rotary Club Schwaz unterstützt mit 10.000 Euro

In Tirol startet ein Projekt, das an Tiroler Schulen 14- bis 16-jährige Jugendliche im Umgang mit Stress, Krisen, Depression und Suizidgedanken stärken, über die Wichtigkeit von psychischem Wohlbefinden informieren sowie wichtige Lebenskompetenzen vermitteln soll. Insgesamt werden zehn Tiroler Schulen mit rund 750 Schülern, Lehrern und Schulpersonal daran teilnehmen.
Ziel des Projektes ist auch die Reduzierung der Suizide unter Tirols Jugendlichen. „Suizid ist unter Jugendlichen eine der häufigsten Todesarten. Im Österreichvergleich liegt Tirol bei den Suizidzahlen unter 15 bis 24-jährigen an vierter Stelle. Die Rate ist bei den Jugendlichen in den letzten Jahren eher ansteigend, bei allen anderen Altersgruppen fallend. Davor dürfen wir nicht die Augen verschließen“, so Christian Haring, Obmann des Vereins sucht.hilfe BIN und Primar des Landeskrankenhauses Hall in Tirol, Abtlg. Psychiatrie und Psychotherapie B.
Einen wichtigen finanziellen Beitrag zum Zustandekommen des Präventionsprojekts hat der Rotaryclub Schwaz mit seiner Spende von 10.000 Euro geleistet. „Das Programm soll auf lange Sicht das rechtzeitige Erkennen und Behandeln von Depressionen bei jungen Menschen steigern. Das Programm wurde international erprobt und die Wirksamkeit ist nachgewiesen. Wir freuen uns, dass wir als Rotarier dazu einen wichtigen Beitrag leisten können“, erklären Mag. Walter Steger und Primar Dr. Josef Bazzanella vom Rotaryclub Schwaz.
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