01.09.2014, 13:46 Uhr

Umweltminister besucht das Ahrental

INNSBRUCK /SCHWAZ (red). Umweltminister Andrä Rupprechter überzeugte sich bei einem Rundgang persönlich vom hochmodernen Standard der Restabfallsortieranlage Ahrental. „Gerade im Bereich der Umwelttechnologie ist Innovation besonders wichtig“, betonte der Minister. Die neue Anlage, in der mit neuer Aufbereitungstechnik aus Restabfall gut verwertbare Ersatzbrennstoffe für die Industrie hergestellt werden, ist für Rupprechter ein ökologisches und ökonomisches Vorzeigeprojekt.

Wiederverwertung


Beeindruckt zeigte sich der Minister, dass die Anlage als erste in Österreich über ein Besucherzentrum verfügt. Gemeinsam mit Kindern machte sich BM Rupprechter auf die „Reise des Abfalls“. Spielerisch wird hier der Weg des Abfalls veranschaulicht und auch die Themen Abfallvermeidung und -wiederverwendung werden anschaulich vermittelt. „Das ist nicht nur für die Kinder sehenswert“, so Andrä Rupprechter. Führungen werden für alle Interessierten, Vereine, Schulklassen etc. kostenlos angeboten. Als kindgerechte Vorbereitung bietet die ATM-Abfallwirtschaft Tirol Mitte spezielle Unterrichtseinheiten für Schulen an.

Minister beeindruckt

„Seit der Inbetriebnahme der Anlage 2011 wurden rund 270.000 Tonnen Restabfall im Ahrental behandelt“, informierte ATM-Geschäftsführer Dr. Alfred Egger. Nach einer vorbildlichen Abfalltrennung in den Haushalten der Bezirke Innsbruck-Land und Schwaz sowie der Landeshauptstadt Innsbruck erfolgt in der Anlage eine weitere Aussortierung von Wertstoffen wie z. B. Eisen. Anschließend wird der Abfall zerkleinert und je nach Heizwert in unterschiedliche Fraktionen getrennt. „Dadurch können 93 % der Siedlungsabfälle im Tiroler Zentralraum umweltgerecht verwertet werden, nur mehr 7 % werden deponiert“, erläuterte Egger. Zum Vergleich: 1993 landeten noch etwa 60 % der Abfälle auf der Deponie. Anlagenbetreiber sind die Innsbrucker Kommunalbetriebe und die Abfallwirtschaft Tirol Mitte.
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