05.04.2017, 09:22 Uhr

Wenn ein Deutscher die Zillertaler klagt

Na das kann heiter werden – am 14. April findet am Landesgericht Innsbruck ein Prozess statt, der durchaus "Piefke Saga"-Potenzial hat. Das Match lautet: Deutscher Hüttenbesitzer gegen Weggemeinschaft Zillertaler Höhenstraße und es wird spannend. Seitdem die Weggemeinschaft unter neuer Obmannschaft steht, wurden die Karten neu gemischt und man nimmt seine Aufgaben ernst. In den Jahren zuvor hat sich der Schlendrian eingeschlichen und speziell Touristen haben davon profitiert, dass es hier praktisch keine Kontrolle gab. Mit der Zufahrt zur Hütte ist es nämlich nicht getan, denn die Touristen wollen auch am Berg mobil sein und die dortige Infrastruktur genießen. Will heißen – ein Ausflug zu späterer Stunde, eventuell mit dem eigenen Skidoo, zu einem der Gastronomiebetriebe dürfte kein Problem darstellen. Aus Sicht der Touristen verständlich – was das Thema Sicherheit angeht, jedoch nicht. Es handelt sich um einen Präzedenzfall, denn wenn man zulässt, dass Touristen hier uneingeschränkte Freiheiten haben, wird's bald ein Chaos geben. meinbezirk.at
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