08.11.2017, 12:47 Uhr

Der Tiroler Bauernbund im Bezirk zieht Bilanz und rüstet sich für die Landtagswahl im Februar 2018

Im Bild von links nach rechts: Bauernbunddirektor Dr Peter Raggl, LHstv ÖR Josef Geisler und Bezirksobmann ÖR Hannes Partl
Strass im Zillertal: Gasthaus Cafe Zillertal | Dass der Tiroler Bauernbund mit seinen Mandataren im Land Tirol gut aufgestellt ist, darf als Faktum in der hiesigen Politik bezeichnet werden. Dass für die bäuerlichen Vertreter die derzeit im Bezirk in mehrfacher Hinsicht vorhandenen „Baustellen“ auch als positives Signal gesehen werden können, erklärt Bezirksbauernkammerobmann ÖR Hannes Partl in einer Pressekonferenz am 7. November 2017 im Cafe Zillertal in Strass i.Z., zu der er den Tiroler LHstv ÖR Josef Geisler und Bauernbunddirektor Dr Peter Raggl begrüßen konnte, recht anschaulich.

BO Partl verweist auf die vielen Umbrüche und Entwicklungen im Bezirk Schwaz, die ihn recht positiv stimmen würden. Eine dieser so genannten „Baustellen“ sei gerade die im Entstehen befindliche Käsepack-und Schneideanlage „Tirol Pack“ in Schlitters. Die Errichtung dieser Anlage sei ein klares Zeichen zur Stärkung unserer heimischen Produkte, der Regionalität und somit der bäuerlichen Familienbetriebe. Es müsse in Zukunft auch noch besser gelingen, die hochwertigen Produkte so zu vermarkten, wie es sich der Konsument wünsche. Auch im Bildungs-und Jugendbereich orte man Umbrüche.

Partl sei vor einigen Tagen beim Bezirkstag der Tiroler Jungbauernschaft Landjugend dabei gewesen und durfte die Motivation und das Engagement der Jugendlichen miterleben. Dabei gab es Neuwahlen und das neue Leitungsteam mit Benedikt Geisler aus Gerlos und Lisa Geisler aus Tux werde er bei der Herstkonferenz in Strass i.Z. präsentieren. Im Bildungsbereich verwiesen BO Hannes Partl, Bauernbunddirektor Dr Peter Raggl und LHstv ÖR Josef Geisler auf das Entstehen eines neuen Bildungs-und Forschungszentrums in Rotholz, welches nicht nur eine Bereicherung für den Bezirk Schwaz, sondern für das ganze Land Tirol darstelle. Tirol werde somit noch mehr an Bedeutung im Bildungsbereich gewinnen und die Ausbildung, welche die junge Generation hier absolvieren dürfe – und das gilt nicht nur für die bäuerliche Jugend – sei ein gutes Startkapital für die erfolgreiche Übernahme der heimischen Betriebe, so die drei Bauernbündler.

Der Tiroler Bauernbundobmann LHstv ÖR Josef Geisler unterstrich die Freude über die positiven Entwicklungen in der Landwirtschaft, nicht jedoch ohne auf die Hintergrundarbeit zu verweisen. Man habe diese Entwicklungen vor allem jenen Menschen zu verdanken, die sich seit Jahren intensiv um den Erhalt der Tiroler Landwirtschaft und den ländlichen Raum bemühen. Das seien zuallererst die Bäuerinnen, Bauern und die Jungbauern, die es immer besser verstehen als Botschafter ihrer Arbeit und ihrer Produkte aufzutreten, betonte LHstv Geisler. Weiters bedankte sich der Tiroler Bauernbundobmann bei allen politischen Mandataren auf Bundes,-Landes-und Gemeindeebene, die ihn bei der abgehaltenen Bezirksparteileitungssitzung zusammen mit LAg Ing Kathrin Kaltenhauser aus Strass i.Z. einstimmig als Spitzenkandidaten im Bezirk Schwaz gewählt haben. Nach der gerade geschlagenen und erfolgreichen Nationalratswahl, habe der Bauernbund mit NR Hermann Gahr und BM Andrä Rupprechter zwei Tiroler im Österreichischen Parlament, welche sich vehement für unsere Interessen einsetzen würden. Dieser Tage sei man dabei, in den Bezirken Tirols die Weichen für eine erfolgreiche Landtagswahl im Februar 2018 zu stellen. Dazu würden nicht nur Personalentscheidungen, sondern auch die Erarbeitung eines tragfähigen Arbeitsprogrammes für unser lebenswertes Land und eine Chancengerechtigkeit für den ländlichen Raum gehören, erklärte Bauernbundobmann Geisler.

Zukunftsfragen und vermutlich auch Themen bei der kommenden Tiroler Landtagswahl würden z.Bsp der Hochwasserschutz, dies insbesondere im Tiroler Unterland, die Sozialversicherungsbeiträge, welche im Zusammenhang mit den angehobenen Einheitswerten der landwirtschaftlichen Betriebe zu sehen seien, das Straßenproblem im Zillertal, die Bereiche Landwirtschaft und Tourismus, die Bildung, die Digitalisierung (Letztere habe auch in der Landwirtschaft längst Einzug gehalten) und diverse andere Bereiche, welche die Landwirtschaft betreffen sein, meinten LHstv Josef Geisler und Bezirkskammerobmann Hannes Partl. Die Mandatare, vor allem die beiden Spitzenkandidaten im Bezirk Schwaz, LHstv ÖR Josef Geisler und LAbg Ing Kathrin Kaltenhauser vom Tiroler Bauernbund sind davon überzeugt, mit guter sachlicher Arbeit und mit dem sprichwörtlichen „Ohr bei den Leuten“ auch in Zukunft erfolgreiche Politik in Tirol betreiben zu können.
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