05.02.2018, 16:11 Uhr

Transit halbieren und leistbares Wohnen

Grüne Schwaz präsentierten Liste auf der Autobahn- Raststätte Vomp

VOMP (dw). Landtagsvizepräsident GR Hermann Weratschnig präsentierte das Team für die Grüne Bezirksliste Schwaz. Die vier erstgereihten luden zum Pressegespräch in die Autobahnraststätte Vomp. „Dort wo der Transitwiderstand mit einer Bürgerversammlung begonnen hat und die Tiroler auf die Straße gingen für weniger Lärm und Dreck und eine saubere Luft,“ eröffnete Weratschnig und wiederholte die bekannten Anliegen den Transit zu halbieren, Öffis auszubauen und Elektromobilität zu fördern. „2,3 Mio Transitfahrten sind zuviel. Viele Fahrten könnten bereits jetzt vermieden, verlagert und verringert werden durch eine Korridormaut, eine Alpentransitbörse und mehr Verladeterminals der Bahn in Italien und Bayern“, ist Weratschnig überzeugt. Die Vomperin Stephanie Jicha hat auf Platz 5 der Landesliste gute Chancen auf ein Mandat. Jicha ist ebenfalls auf der Bezirksliste und wünscht sich mehr Platz und Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche, die gerade nicht in Vereinen organisiert sind. Für mehr Jugendtreffs in den Gemeinden, Spiel- und Sportplätze und eine alternative Ausgehmöglichkeit zur Diskothek Mausefalle will sie sich einsetzen. Der Jenbacher Turgay Kilicer fordert mehr Kontrollen gegen das illegale Glücksspiel. „Ich habe selbst gesehen wie diese Sucht Familien ruiniert und Spielsüchtige das Milieu suchen“, so Kilicer. „Wir brauchen mehr Polizei für Kontrollen und müssen das Spielen mithilfe von externe Terminals im Auge behalten“, meint Jicha, die sich wissenschaftlich mit dem Glücksspiel an der Uni Innsbruck beschäftigte. Auf Platz 2 der Bezirksliste rangiert die Schwazer Stadträtin Viktoria Gruber. „Das Leben in Tirol muss für alle leistbar sein. Die Raumordnung ist hier ein wichtiges Steuerungsinstrument um dem Bodenverbrauch entgegen zu wirken. Boden ist ein knappes Gut und kaum bezahlbar. Wir dürfen unsere verfügbaren Flächen nicht einfach zubeteonieren“, meint Gruber und will Zersiedelung vermeiden, Verdichtung weiter fördern und Naturräume erhalten.
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