29.01.2012, 18:49 Uhr

Pinguins motiviert in Mission Titelkampf

Fokussiert: Pinguins-Verteidiger Philipp Gerhardt hat mit seiner Mannschaft den Meistertitel der Eliteliga im Visier. Foto: Schwitzer
Die Wattens Pinguins treffen im Viertelfinale der Eliteliga auf Kufstein und sind dabei haushoher Favorit.

WATTENS (mb). Erster gegen Letzter. David gegen Goliath. Die Rollen sind verteilt: Wattens trifft in den Playoffs auf Kufstein. Drei der bisherigen vier Saisonduelle haben die Pinguins gewonnen, die Wahrscheinlichkeit, dass die Best-of-three-Viertelfinalserie länger als zwei Spiele dauern wird, ist also gering. „Wir werden die Favoritenrolle nicht ablegen können. Aber Kufstein hat eine gute Mannschaft, sie haben Qualität im Team“, sagt Pinguins-Spielertrainer Florian Schwitzer. Zudem hat seine Mannschaft das Heimrecht, die erste Partie ging gestern (nach Redaktionsschluss, Anm.) im Alpenstadion in Szene. Dort sind die Wattener im Jahr 2012 noch immer unbesiegt. „Das Heimrecht ist ein Vorteil. Wir haben zu Hause eine tolle Serie hingelegt“, blickt der sportliche Leiter Markus Gander zurück.

Leistungsträger Martin Bouz fehlt Wattens im Playoff. Im letzten Grunddurchgangsspiel bei den Salzburg Oilers, das mit 1:7 am Donnerstag klar verloren wurde, erlitt Bouz einen Adduktoreneinriss. Im vorletzten Spiel am vergangenen Dienstag unterlagen die Pinguins mit 4:5 bei den Kitzbüheler Adlern in der Overtime. Da die Gamsstädter jedoch einen nicht ordnungsgemäß gemeldeten Spieler eingesetzt hatten, wurde das Spiel mit 5:0 für Wattens strafverifiziert.

Inzwischen gibt es bei den Kristallstädtern aber nur mehr ein Thema: das Playoff-Viertelfinale. Spielertrainer Schwitzer verspricht vollen Einsatz: „Wir werden alles geben, um Kufstein zu schlagen.“
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