22.07.2013, 18:32 Uhr

Zwei Segelklassen kürten ihre Tiroler Meister

Am vergangenen Wochenende fanden am Achensee beim YKA die Tiroler Meisterschaften in der Klasse Surprise und Monas statt.

Nach den unangenehmen Wetterkapriolen Ende Mai, als der YKA als Host für den Europacup in der Surprise-Klasse fungierte, zeigte sich der See nun von seiner besten Seite und es konnten 4 gültige Wettfahrten unter der Wettfahrtleitung von Karl Schröter ausgetragen werden.
In der Surprise-Klasse waren 7 Teilnehmer – alle vom Achensee – für diese Schwerpunktregatta und Tiroler Meisterschaft gemeldet, bei den Monas wurden die ebenfalls 7 Achensee-Segler durch 3 Kollegen aus Deutschland herausgefordert.
Am Samstag konnte gegen 14 Uhr mit einer knappen Stunde Verspätung die erste Wettfahrt gestartet werden, es wurden gleich 3 Wettfahrten ohne Pause durchgeführt. Anfangs war der Nordwind noch etwas zaghaft, über den Nachmittag jedoch gewann er etwas an Stärke, sodass die Boote durchgängig bei Windstärken zwischen 3 und 4 bft über den See kreuzten.
Zum geplanten Start um 10:00 Uhr am Sonntag herrschte leider bleierne Flaute – gegen 11.30 Uhr kam ein leichter Südwind auf, jedoch flaute dieser zu schnell wieder ab, um eine Wettfahrt durchzuführen, und es hieß weiter warten.
Gegen 13.30 Uhr konnte bei dem in Achenkirch verlässlichen Nordwind die letzte Wettfahrt gestartet werden, die dann auch ein Streichergebnis für alle Teilnehmer ermöglichte. Leider erlaubte die knappe Zeit es nicht mehr, bei dem zu Ende dieser Regatta herrlich gleichmäßigem Wind eine weitere Wettfahrt durchzuführen.

Bei den Monas siegte in der Schwerpunktregatta Becker Kirst aus Deutschland, gefolgt von seinem Landsmann Krüger Peter. Bester Tiroler und damit Tiroler Meister wurde Schröter Herbert vom YKA auf dem 3. Rang in der Schwerpunktregatta.

In der Surprise-Klasse wirkte am See das Feld sehr geschlossen, dennoch konnte sich das Team „Tourbillon“ um Steuermann Flo Dietl nach dem ersten Wettkampftag mit nur 4 Zählern vor den auf den Zwischenrängen 2 und 3 mit je 10 Zählern gereihten Teams „C’est la vie“ und „Mausi“ deutlich absetzen und den zweiten Wettkampftag sehr gelassen angehen, an dem ein 3. Rang (als Streichergebnis) zur Verteidigung der Führung genügte.
Tiroler Meister wurde somit Flo Dietl auf Tourbillon mit seiner Mannschaft Melanie Wimmer, Wilhelm Dietl und Gery Dietl vor dem Team „C’est la vie“ mit Steuermann Bernhard Budik, Alexandra Haupt-Pichler und Matthias Hütter, die mit ihrem Sieg in der letzten Wettfahrt Steuermann Hans Müller mit seiner Crew Bernadette Sammer, Roland Sammer und Huhle Andreas auf „Mausi“ auf Rang 3 verwiesen.
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