11.11.2016, 17:56 Uhr

Fertigstellung des Straßenbauprojekts "Drei Linden bis Stockach" in der Gemeinde Schwendau

Das neu gebaute Teilstück L 299 zwischen Drei Linden und Stockach in der Gemeinde Schwendau samt Gehsteig und Straßenbeleuchtung
Schwendau: Drei Linden | Ein beleuchteter Gehsteig und eine breitere Fahrbahn sorgen für mehr Sicherheit. So könnte man die Eröffnung des neuen Straßenbauteilstückes in Schwendau auf den Punkt bringen. Nach längeren Vorverhandlungen und einer Bauzeit von lediglich sechs Monaten, war es am 11. November 2016 soweit: Der neu errichtete Teilabschnitt zwischen „Drei Linden und Stockach“ an der L 299, der Schwendauer Landesstraße, konnte jetzt offiziell dem Verkehr übergeben werden. In der Vergangenheit sei es immer wieder zu kritischen Begegnungen zwischen Autos und Fußgängern gekommen. Solche Situationen gehören nunmehr durch den beleuchteten Gehsteig und einer breiteren Fahrbahn der Vergangenheit an, freute sich Bürgermeister Franz Hauser, der zu diesem Festakt den Tiroler LHstv ÖR Josef Geisler, den Leiter des Baubezirksamtes Innsbruck Dipl Ing Werner Huber, den Hippacher Pfarrer Mag Christoph Frischmann, der die Segnung der neuen Straße vornahm, den Vertreter der Firma Strabag Hannes Röck, die Vizebürgermeisterin von Schwendau Theresia Rauch mit mehreren Gemeinderäten, seinen Bürgermeisterkollegen Georg Viertler, ehemaliger Bediensteter bei der Abteilung Verkehrsrecht im Land Tirol, sowie viele Schwendauer undSchwendauerinnen herzlich begrüßen konnte.

Für Bürgermeister Hauser bedeutet der neu gestaltete Straßenabschnitt nicht nur ein Mehr an Sicherheit, vor allem für den Fußgängerverkehr, sondern die Gemeinde hat die Gelegenheit genutzt, um im Zuge der Bauarbeiten die Wasserleitung mitzuverlegen und ebenso eine Glasfaserleitung für das schnelle Internet herstellen zu lassen. Knapp über eine Million Euro habe das Gesamtprojekt gekostet, wobei die Ausführungsarbeiten als Bestbieter von der Firma STRABAG bewerkstelligt worden sind. Das Land Tirol trägt davon 630.000 Euro. Die Kosten für Gehsteig, Leitungen und Gemeindestraße in Höhe von 440.000 Euro übernimmt die Gemeinde Schwendau.
Dass im Zuge der Übereinkommen mit den GrundeigentümerInnen der Flächenbedarf für das Projekt gegenüber den ursprünglichen Planungen um rund ein Viertel verringert werden konnte, ist für LHstv Geisler Bestätigung dafür, dass es sich immer lohnt, aufeinander zuzugehen. Landwirtschaftliche Flächen werden zudem geschützt, weil durch die nunmehrige Straßenbreite von 5,75 Meter niemand mehr die Fahrbahn für ein Ausweichmanöver verlassen müsse.
Bürgermeister Franz Hauser bedankte sich in seinen einleitenden Worten beim Land Tirol und insbesondere bei LHstv Josef Geisler und bei LR Johannes Tratter für die finanzielle Unterstützung, sowie bei allen 18 Grundeigentümern, welche schlussendlich Bereitschaft gezeigt haben, für diese gute und sichere Verkehrslösung ihre Grundstücke zur Verfügung zu stellen. Einen ebensolchen Dank richtete der Bürgermeister an die Firma STRABAG mit Bauleiter David Kirchler und Hannes Röck, an alle beteiligten Subfirmen, sowie an die Firma Elektro Hainz mit allen ihren Mitarbeitern für die hervorragende Arbeit. Letztendlich dankte Hauser allen GemeinderätenInnen und Mitarbeitern der Gemeinde Schwendau, die am Zustandekommen dieses Straßenbauvorhabens erheblichen Anteil hatten. Nach der Einweihungsfeier und dem obligatorischen Durchtrennen des Eröffnungsbandes lud die Gemeinde Schwendau die Teilenehmer und Teilnehmerinnen zu einer kräftigen Jause an diesem feucht kalten Novembertag ein. Der Festakt wurde von einem Bläserquartett der Bundesmusikkapelle Schwendau feierlich umrahmt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.