08.11.2016, 00:00 Uhr

Gemeinden setzen auf gemeinsame Regionalpolitik

SCHWAZ. Die Gemeinden der beiden Planungsverbände Schwaz und Achental planen ein gemeinsames Regionalmanagement einzurichten, um dadurch mehr EU-Gelder lukrieren zu können. Durch die EU-Strukturfondsprogramme bekam Tirol neue Möglichkeiten, durch zusätzliche Geldmittel der EU wichtige Zielsetzungen zu verwirklichen und neue Impulse zu setzen. Der Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche, effiziente Landes- und Regionalpolitik ist die Kooperation und Bündelung der Kräfte aller betroffenen Gebietskörperschaften und Partner, insbesondere auch der Gemeinden. Ihre Kräfte verstärkt bündeln wollen die Gemeinden des Planungsverbandes Schwaz, Jenbach und Umgebung und die Gemeinden des Planungsverbandes Achental und planen dafür ein Regionalmanagement einzurichten. Mit dieser Einrichtung wird die Zielsetzung verfolgt, die Regionalentwicklung der beiden Regionen noch stärker auszurichten und mit mehr Inhalt zu versehen. „Gerade die kleinteilige Strukturierung und die vielfältigen Verflechtungen auf regionaler Ebene erfordern ein abgestimmtes regionalpolitisches Handeln“, erklärt Bürgermeister Hans Lintner, der mit mehreren Bürgermeistern die äußerst erfolgreiche Pillersee-Region besuchte und sich über die dort durchgeführten EU-Entwicklungsprogramme informierte. „Unsere Zielsetzung ist es, verstärkt EU-Fördermittel für regionale Projekte anzusprechen und dafür ist es notwendig, dass in unserer Region die Potenziale stärker gebündelt und noch besser aufeinander abgestimmt werden“, so Bgm Lintner weiter.
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