28.06.2017, 14:46 Uhr

Sparkassen-Tipps für die Urlaubskassa

Wenn man lange auf einen Urlaub hinspart, soll man auch finanziell das beste davon haben. (Foto: MEV/Karl Holzhauser)
Die Urlaubssaison steht vor der Tür und mit ihr dreht sich vieles auch um das Thema Geld. „Gerade wenn die Reise in ein Land außerhalb der Euro-Zone geht, sollte man sich über den Wechselkurs informieren und beim Bezahlen darauf achten, welches Zahlungsmittel man einsetzt. Dadurch kann man sich vor Währungs- bzw. Spesenfallen schützen“, so Prokurist Helmut Rainer, Vertriebschef der Sparkasse Schwaz. Um nicht in solche Fallen zu tappen, fassen Experten der Sparkassengruppe die wichtigsten Tipps für eine kostenschonende Urlaubskassa zusammen:

Tipp 1: Mix aus Bargeld und Karten

Während Auslandsaufenthalten ist eine Kombination aus unterschiedlichen Zahlungsmitteln empfehlenswert. Etwas Bargeld, eine Bankomatkarte und eine Kreditkarte gehören in jede Urlaubsbrieftasche. Bargeld sollte für Getränke und Snacks, Trinkgelder aber auch Taxifahrten mitgenommen werden. Als Geldreserve für den „Notfall“ gibt es auch wiederaufladbare Prepaidkarten.

Tipp 2: Geld im Heimatland bei der Hausbank wechseln

Valuten sollten noch vor Urlaubsantritt besorgt werden - am besten bei der Hausbank. Der Grund: Wechselstuben in den Urlaubsdestinationen verrechnen meist einen schlechteren Kurs und hohe Spesen. Außerdem sollte man sich vor Urlaubsantritt über den Währungskurs und mögliche Schwankungen informieren.
Erste Bank und Sparkassen bieten mit der Wechselstuben-App die Möglichkeit, die benötigten Valuten via Smartphone in die Wunschfiliale zu bestellen und dort abzuholen.

Tipp 3: Barbehebungen mit Kreditkarten meiden

Kreditkarten sind aufgrund ihrer Sicherheit empfehlenswert. Geht die Kreditkarte verloren oder wird sie gestohlen, kommt im Falle von Missbrauch die Bank für die Schäden auf, sofern der Inhaber nicht fahrlässig gehandelt hat. Darüber hinaus beinhalten viele Kreditkarten Reiseversicherungspakete – die Visa-Card der Sparkassengruppe umfasst neben diesem Schutz zusätzlich eine kostenlose Reisestornoversicherung. Außerdem kann der PIN bei den Kreditkarten der Erste Bank und Sparkassen einfach auf einen Wunsch-PIN geändert werden. Zur Bargeldbehebung sind Visa und Co. allerdings nicht gedacht und sollten aufgrund der relativ hohen Gebühren nur in Notfällen für Barbehebungen verwendet werden.

Tipp 4: Prepaid Geldkarte als Bargeldersatz

Prepaid Karten sind im Urlaub als „eiserne Reserve“ zu empfehlen. Diese mit Guthaben beladene VISA-Karten sind als weltweiter Reisebegleiter im Kartenformat eine zusätzliche Einkaufsreserve und eignen sich z. B. für Shopping oder Restaurantbesuche.
Die s Prepaid Karten der Sparkassengruppe sind in George oder mit der App CardControl auch von unterwegs rasch und bequem aufladbar und können bei Verlust oder Diebstahl jederzeit gesperrt werden.

Tipp 5: In Euro-Ländern mit MaestroCard (Bankomatkarte) kostenlos bezahlen

In den Mitgliedsländern der EU mit Euro als Währung ist das Bezahlen mit Bankomatkarte kostenlos.

Tipp 6: Bargeld-Behebungen außerhalb des Euro-Raumes mit Bankomatkarte am günstigsten

Bargeld-Behebungen in Urlaubsländern außerhalb des Euro-Raumes sind mit einer MaestroCard am günstigsten. Allerdings ist in manchen Ländern bspw. in Deutschland Vorsicht geboten. Vereinzelt werden dort am Geldautomaten vom dortigen Betreiber zusätzliche Behebungsentgelte verrechnet - darauf muss allerdings vor der Behebung hingewiesen werden. Außerdem wird von manchen Bankomatbetreibern bei Barbehebungen angeboten, gleich in der Heimwährung abzurechnen. Diese Variante kann teuer kommen, denn hier kann es zu Umrechnungsaufschlägen von bis zu 6 Prozent kommen.
Kunden von Erste Bank und Sparkassen können in Ländern in denen die Erste Group tätig ist, bei allen Konzern-Geldausgabeautomaten kostenlos Geld beheben.

Tipp 7: In Nicht-Euro-Ländern in Landeswährung zahlen

Vorsicht ist geboten bei Kartenzahlung in Ländern, die nicht Euro als Landeswährung haben. Hier sollte man unbedingt darauf achten, dass man in der jeweiligen Landeswährung bezahlt. Denn wer in Euro bezahlt, erhält meist eine schlechte Kursabrechnung.

Tipp 8: Bankomat- und Kreditkarte Limits prüfen

Steht eine Reise in ein Land mit erhöhter Kriminalität an, sollten die Kartenlimits überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
Mit der CardControl App der Sparkassengruppe können bei allen Bankkarten Limits erhöht oder Zahlungsarten in Echtzeit deaktiviert oder aktiviert werden. Die Karten können damit flexibel je nach Bedarf eingestellt und kontrolliert werden. Außerdem ist die Deaktivierung von GeoControl einfach per Fingertipp möglich. Ist eine Geldkarte tatsächlich einmal weg, kann sie unkompliziert gesperrt und nachbestellt werden. Per Watchdog bzw. sms-Service wird der Inhaber über Umsätze der einzelnen Karten benachrichtigt.

Tipp 9: GeoControl überprüfen

In Destinationen außerhalb Europas ist GeoControl aktiviert. Das Bargeldbeheben ist damit für bestimmte Regionen außerhalb Europas automatisch gesperrt, um Kartenmissbrauch vorzubeugen. Für die Dauer der Urlaubsreise kann GeoControl ausgesetzt werden, somit ist der Bargeldbezug mittels Bankomatkarte wieder weltweit möglich. Bei Erste Bank und Sparkassen ist die Freischaltung in George, via CardControl App, telefonisch oder bei den Kundenbetreuern möglich.

Tipp 10: Online Backup der wichtigsten Unterlagen erstellen

Reisedokumente sollten sicher aufbewahrt werden. Auch die Möglichkeit, diese online in einem gesicherten System zu speichern, ist empfehlenswert. Im digitalen Banking George können Kopien von Flugtickets, Reisepässen, oder Buchungsbestätigungen sicher verwahrt werden und sind somit im Notfall rasch und unkompliziert verfügbar.
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