12.04.2017, 17:50 Uhr

Touristiker und Wirtschaftstreibende trafen sich zum 33.Tourismusstammtisch im Hotel „Elisabeth“ in Fügen

Heinz Schultz bei seinen Ausführungen zur Spieljochbahn
Fügen: Hotel Elisabeth | Heinz Binder vom Aktiv-und Wellnesshotel Haidachhof hat am 12. April 2017 zum 33. Tourismusstammtisch in das Hotel „Elisabeth“ in Fügen geladen und konnte dazu 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Ein ganz besonderer Gruß galt dem Besitzer der Spieljochbahn Heinz Schultz und seinem Sohn Maximilian, sowie dem Geschäftsführer der Ersten Ferienregion Fügen Kaltenbach Franz Pfister. Vorrangiges Thema des Stammtisches war neben anderen Schwerpunkten Informationen über den bereits begonnen Neubau der Spieljochbahn durch Heinz Schultz.

Dazu erklärte Heinz Schultz, dass die Abrissarbeiten bei der Spieljochbahn in allen drei Stationen ziemlich erledigt seien und man gut im Zeitplan liege. Allein die Aushubmenge bei der Talstation betrage ca 4.000 m 3 und auch die
die Bagger beim künftigen Speicherteich seien am Spieljoch schon beim Arbeiten. Dass bereits viele Baumaschinen im Einsatz stünden, ersehe man daran, dass viele Dieselfässer benötigt würden. Hinsichtlich des Betreibens eines Sportfachgeschäftes sowohl in der Tal, als auch in der Bergstation erklärte Schultz, dass hier die Firma Sport Bründl, einer der größten Sportfachgeschäftsinhaber in Österreich mit über 400 MitarbeiterInnen den Zuschlag erhalten habe. Diesbezüglich habe es ca 20 Bewerbungen gegeben.

Mit einem Funpark, sowie einer ca 5,5 km langen Rodelbahn von der Bergstation in Richtung Mittelstation wolle man das Spieljoch noch attraktiver machen so Schultz. Dass dabei auch die Verkehrsanbindung mit Busbetrieb aufrecht erhalten werden müsse, sei ebenso Tatsache, wie auch die Offenhaltung der neuen Geols Panoramabahn im Sommer 2017.

Die Peak to Peak Umlaufbahn werde ebenso gebaut werden und mit dem Baubeginn sei bereits 2018/2019 zu rechnen. Diese Bahn sei ein wirkliches Highlight und es gebe weltweit nur diese Bahn, welche frei von Stützen das ganze Tal vom Spieljoch bis ins Schigebiet Hochzillertal überqueren werde. 140 bzw 165 Meter hohe Stützelemente werde es hier benötigen.

Zum Schloss Fügen erklärte der Geschäftsführer der Ersten Ferienregion Franz Pfister, dass im Jahr 2018 das 200 Jahr Jubiläum Stille Nacht begangen werde. Dazu werde man in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol und der Zillertal Tourismus GmbH diverse Projekte auf dem Weg bringen, die sowohl in kultureller, als auch in touristischer Hinsicht für Fügen vermarktet werden können. Der neue Panoramaweg „Putzatal“ sei zwischenzeitlich bereits in der Fertigstellungsphase und die Beleuchtung sei bereits angebracht worden.

Auf die Mountainbike Strecke „Singletrail“ vom Spieljoch Richtung Tal angesprochen meinte Schultz, dass man hier von der Bergstation bis zur Mittelstation mit den Grundeigentümern Einigkeit erzielt habe, jedoch weiter talwärts nicht. Aus diesem Grund werde diesem Bau auch vorerst keine größere Aufmerksamkeit mehr gewidmet. Allerdings können Mountainbiker selbstverständlich das Fahrrad mit der Gondel zum Spieljoch transportieren und herunterfahren. Auch hinsichtlich der Parkplätze bei der neuen Spieljoch Talstation wurden von den Sitzungsteilnehmern Anfragen an Heinz Schultz gestellt. Er meinte, dass man dieses Problem nach Fertigstellung mit Sicherheit in den Griff bekommen werde. Auch für die Nachbarn bei der Spieljochbahn Talstation sei das Baugeschehen derzeit alles andere als optimal. Schultz ersuche daher um Nachsicht und es sei eben derzeit ein zeitlich begrenztes Problem.

Franz Pfister berichtete von einem Minus bei den Nächtigungszahlen in den Wintermonaten, die sich allerdings durchschnittlich bei 4,5 % eingependelt hätten. Ansonsten berichtete der Tourismusverbands Geschäftsführer noch von den Entwicklungen des sogenannten „Wave Projektes“ am Ziller zwischen Uderns und Fügen und meinte, dass man hier noch nicht alle Themen erörtert und vor allem die finanziellen Gegebenheiten berücksichtigen müsse.
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