Lokales
6 Millionen Euro für Hochwasserschutz in Lanzendorf

Bezirkshauptmann Peter Suchanek, Bürgermeisterin Silvia Krispel, Landtagspräsident Karl Wilfing und Landtagsabgeordneter Gerhard Razborcan.
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  • Bezirkshauptmann Peter Suchanek, Bürgermeisterin Silvia Krispel, Landtagspräsident Karl Wilfing und Landtagsabgeordneter Gerhard Razborcan.
  • Foto: Gemeinde Lanzendorf
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Mit der Eröffnung der Hochwasserschutzanlage sind nun in der Gemeinde Lanzendorf rund 110 Objekte vor Hochwasser aus der Schwechat (Mitterbach) geschützt.

LANZENDORF. Mit der Eröffnung der Hochwasserschutzanlage sind nun in der Gemeinde Lanzendorf rund 110 Objekte vor Hochwasser aus der Schwechat (Mitterbach) geschützt. Für diese Maßnahme stellen der Bund 4,8 Millionen Euro, das Land NÖ 450.000 Euro und die Gemeinde Lanzendorf 750.000 Euro zur Verfügung.

Wesentlicher Schritt umgesetzt

Mit der Errichtung von Mauern und Deichen auf einer Gesamtlänge von ungefähr 1.350 Laufmetern sowie dem Verschluss der Pellendorferstraße mit mobilen Elementen ist nun das Siedlungsgebiet von Lanzendorf vor 100-jährlichen Hochwassern geschützt.Zwei Absperrbauwerke im Schwechat Werksbach verhindern zukünftig im Hochwasserfall den Rückstau der Schwechat in das Ortsgebiet. „Vorfälle aus den vergangenen Jahren zeigen wie notwendig es ist, finanzielle Mittel für den Hochwasserschutz bereitzustellen. In den letzten Jahrzehnten wurden bereits viele Projekte zum Schutz der Bevölkerung in Niederösterreich umgesetzt. Mit der Fertigstellung des Projekts in der Gemeinde Lanzendorf haben wir einen weiteren wesentlichen Schritt umsetzen können. Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus hat mit insgesamt 4,8 Millionen Euro erheblich zur Finanzierung des Projektes beigetragen“, erläutert Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek das Projekt. 

Viele Projekte in Niederösterreich

In Niederösterreich wurde seit 2002 über 1 Milliarde Euro in den Hochwasserschutz investiert. Damit wurden bereits über 300 Gemeinden sicherer gemacht und am weiteren Ausbauplan wird festgehalten, alleine 2019 werden in NÖ Investitionen in Höhe von rund 140 Millionen Euro ausgelöst. Die größeren Maßnahmen, die derzeit in Bauphase stehen, sind unter anderem die Sanierung des Marchfeldschutzdammes und des Krems-Donau-Kamp-Schutzdammes sowie der Hochwasserschutz in den Gemeinden Wieselburg/Wieselburg-Land (Kleine Erlauf), in Schönbühel-Aggsbach (Donau) und in der KG Altwaidhofen.

Autor:

Markus Leshem aus Schwechat

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