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Alkohol am Steuer erhöht das Unfallrisiko

Alkohol am Steuer ist eine schlechte Idee: Wer besoffen mit dem fährt, riskiert sein Leben und das seiner Mitmenschen.
  • Alkohol am Steuer ist eine schlechte Idee: Wer besoffen mit dem fährt, riskiert sein Leben und das seiner Mitmenschen.
  • Foto: Maria Ecker
  • hochgeladen von Markus Leshem

Es fängt mit einem Achtel beim Heurigen an, endet jedoch vielleicht erst beim fünften. Und dann?

BEZIRK (les). Auto stehen lassen oder doch über einen Schleichweg nach Hause? Im vergangenen Jahr sind in Niederösterreich durch Alkohol am Steuer zehn Menschen gestorben. Im Bezirk Bruck an der Leitha waren Alkolenker für 412 Unfälle verantwortlich. 535 Menschen sind dabei verletzt worden, zwei sogar gestorben. Schon bei 0,5 Promille steigt das Unfallrisiko auf das Doppelte. Oft unterschätzt wird dabei auch der Restalkohol, den man am Morgen "danach" noch hat. Denn unser Körper baut im Schnitt nur 0,1 Promille Alkohol pro Stunde ab. Wer eine lange Partynacht hatte, ist auch nach dem Frühstück nicht fit fürs Lenkrad.

Nicht trinken und fahren

Auch im Bezirk Bruck und im Großraum Schwechat kam und kommt es leider immer wieder zu Unfällen, bei denen Alkohol am Steuer im Spiel war. Die Polizei organisiert regelmäßig Schwerpunktkontrollen, bei denen auch immer wieder Personen angehalten werden, die eigentlich kein Fahrzeug mehr lenken dürfen. Dass es dennoch immer wieder zu Unfällen mit Alkoholbeteiligung kommt, ist trotzdem nicht zu verhindern. Erst am Muttertag war ein 29-jähriger Mann bei Maria-Lanzendorf, im alkoholisierten Zustand, mit seinem Pkw in einer langgezogenen Kurve auf die Gegenfahrbahn gekommen und hatte dabei einen Motorradfahrer gestreift, der dadurch zu Sturz kam und dabei schwer verletzt wurde.



Mehr Strafen und Kontrollen

Alexander Paulus ist bei der FF Klein-Neusiedl und wir haben ihn zum Thema befragt: "Gerade als Vater und Feuerwehrmann verstehe ich überhaupt nicht, wie Menschen so verantwortungslos sein können. Sie gefährden nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer oder Menschen, die bei ihnen mitfahren. Alkohol am Steuer und Kinder im Auto ist sowieso ein No-Go und sollte definitiv härter bestraft und kontrolliert werden." Als Feuerwehrmann kennt Alexander die "Schleichwege" der Alkolenker: "Die Autobahnen sind hier sicherlich Hotspots. Bei Unfällen hoffen sie wohl, in der Masse zu verschwinden. Aber auch viele Feldwege in der Umgebung sind gern genommene Schleichwege." Und was würde er jemandem mitgeben, der sich alkoholisiert hinters Lenkrad setzen will? "Ich würde ihm definitiv abraten, selber zu fahren. Lieber kommt man später ans Ziel, als gar nicht. Mithilfe von Videos könnte man manchem visualisieren, was bei Unfällen mit Alkoholeinfluss schon alles passiert ist."

Autor:

Markus Leshem aus Schwechat

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