Gesundheit
Corona-Chaos für Mannswörther Familien

Die Durchmischung der Kinder im Hort soll schuld an den Ansteckungen sein, laut Stadtgemeinde wurde jedoch rechtzeitig reagiert.
  • Die Durchmischung der Kinder im Hort soll schuld an den Ansteckungen sein, laut Stadtgemeinde wurde jedoch rechtzeitig reagiert.
  • Foto: Foto: Stadtgemeinde Schwechat
  • hochgeladen von Markus Leshem

Haben Sie noch Angst vor COVID-19?

Die letzten Wochen waren für Familien aus Mannswörth von Unsicherheit und Verwirrung geprägt.

MANNSWÖRTH. "Seit zwei Wochen haben wir kein gutes Gefühl mehr, wenn unsere Kinder in die Schule oder in den Hort gehen", schreibt eine besorgte Mannswörther Mutter anonym per E-Mail an die Bezirksblätter. "Wir waren in Quarantäne, weil es keine ordentliche Trennung gibt."

Keine Infos an Eltern

Doch von Anfang an: Am 29. September informierte die BH Bruck die Familien, dass es in einer Hortgruppe ein positiv getestetes Kind gibt. Die anderen Kinder aus dieser Gruppe werden als K2 eingestuft, dürfen weiterhin zur Schule gehen. Noch am selben Tag wird ein Schüler der 2. Klasse positiv getestet und in Quarantäne geschickt. Am darauffolgenden Sonntag meldet die BH das nächste positive Kind in derselben Hortgruppe, jedoch aus der 4. Klasse. Diesmal erhalten alle Kinder, die an zwei bestimmten Tagen im Hort waren, einen Absonderungsbescheid. "Es gab keinerlei Info von BH, Schule oder Hort an die Familien, deren Kinder an diesen Tagen zuhause waren", gibt die befragte Mutter zu bedenken.

Laufend positive Fälle

Noch am selben Tag melden Eltern privat positive Fälle aus der 2. und der 4. Klasse, beim PCR-Freitesten kommen zusätzlich neue Covid-Erkrankungen ans Tageslicht. Schüler der 2. und 4. Klassen sind tags darauf in der Schule, die BH schickt nach Bekanntwerden der neuen Fälle alle in Quarantäne, beide Klassen müssen Home Schooling machen. Beim Freitesten einige Tage später werden neue positive Fälle bestätigt.

Stadt: "Hort hat reagiert"

Das Problem liegt - abseits der fehlenden Infos an die Eltern - in der Durchmischung aller vier Klassen im Hort, sagen die befragten Eltern: "Es bringt nichts, wenn man in der Schule trennt und im Hort sind sie alle zusammen." Die Stadtgemeinde Schwechat kontert auf Anfrage der Bezirksblätter: "Wir haben derzeit vier Klassen in der Volksschule Mannswörth, im Hort verfügen wir über drei Gruppen. Als die Anzahl der Kinder aufgrund von Quarantäne reduziert wurde, hat man auch im Hort die Gruppen so eingeteilt wie in der Schule. Beide Klassen, in denen die Kinder positiv getestet wurden, waren in Quarantäne, nach fünf Tagen konnten sie sich freitesten."

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?

Werde Regionaut!

Jetzt registrieren

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen