Coronavirus
Der unnötige Kampf um das Klopapier

Herbert Patz aus Himberg kaufte nur für einen gemütlichen Abend ein: "Unsere Vorratskammer ist immer gut gefüllt."
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BEZIRK SCHWECHAT(les). Als die Bedrohung durch das Coronavirus auch für uns Österreicher greif- und spürbar wurde, machte sich bei vielen Menschen vor allem eine Panik breit: Die Angst vor dem geschlossenen Supermarkt. Auch wenn seitens offizieller Stimmen rasch und deutlich klargestellt wurde, dass es zu keinen Engpässen kommen würde, kam es am Freitag im ganzen Land zu tumultartigen Szenen in den Geschäften.

Alles war halb so wild

Bei fast allen Supermarktketten im Bezirk brach der Ausnahmezustand aus. Menschen kauften, laut Mitarbeitern eines Geschäfts in Schwechat, Lebensmittel um bis zu 800 Euro ein. Bei einem Diskonter wurden alle verfügbaren Kassen geöffnet, trotzdem gab es Wartezeiten bis zu einer halben Stunde und darüber hinaus. Das Bild war am Ende des Tages fast überall dasselbe: leere Regale und erschöpfte Mitarbeiter. Wie sich schnell herausstellen sollte, war diese Angst irrational und unbegründet. Die Regale waren schon am Samstag wieder gut befüllt, die Einkäufe liefen wieder gesittet ab.

Zielbewusstes Einkaufen

Beim Lokalaugenschein in einem Himberger Supermarkt konnten wir uns selbst davon überzeugen. Teigwaren, Fleisch, Wurst, Getränke und Gebäck waren nur noch in geringsten Mengen verfügbar. Gähnende Leere auch beim Klopapier und anderen Hygieneartikeln. Herbert Patz (53) aus Himberg ging dagegen mit relativ wenig aus dem Markt: "Wir kaufen eigentlich immer genug ein, um eine befüllte Vorratskammer zu haben. Kein Hamstern, einfach zielbewusstes Einkaufen, um für Notfälle gerüstet zu sein." Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin wird Herbert den Verlauf der Krise aussitzen: "Aufgrund einer schweren Verletzung am Bein ist meine Partnerin momentan sowieso zu Hause. Wir sind ansonsten soweit gesund, ausreichend versorgt und werden das Beste aus der Situation machen."

Autor:

Markus Leshem aus Schwechat

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