Mein Fluss
Die oftmals unbändige Kraft der Schwechat

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Wenn Flüsse über die Ufer treten, kommt es nicht selten zu großen Problemen. Auch die Schwechat stellte seit jeher immer wieder ihre unbändige Kraft unter Beweis.

SCHWECHAT (les). Schon im 19. Jahrhundert wurden Regulierungen nötig, da es immer wieder zu Überschwemmungen kam. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Schwechat schließlich endgültig aus der Innenstadt verbannt. Die ältesten Aufzeichnungen von Hochwassern in der Region stammen aus dem Jahr 1210. Seither ist einiges passiert und heute besteht ein bereits gut funktionierender Hochwasserschutz.

Fluten suchten Schwechat oft heim

Dass das nicht immer der Fall war, zeigen die Unterlagen des Schwechater Stadtarchivs. Anfang der 1940er Jahre kam es in Folge schwerer Regenfälle zu einer starken Überflutung. Betroffen waren damals vor allem die Wienerstraße, die Brauhausstraße und die Hammerbrotsiedlung sowie Teile von Mannswörth und Rannersdorf. Trotz jahrelanger Bemühungen, den Fluss unter Kontrolle zu bringen, trat die Schwechat auch in den 1950er und 1960er Jahren wieder über die Ufer. Die Schäden waren auch in diesen Fällen massiv. Ende der 1970er wurde ein neues Flussbett für die Schwechat gegraben, was Abhilfe verschaffen sollte. Trotzdem kam es auch 1991 wieder zu heftigen Überflutungen. Diesmal wurden vor allem das Sportzentrum, das Schloss Rothmühle und Rannersdorfer Gärtnereien schwer in Mitleidenschaft gezogen. Eine Fußgängerbrücke im Rathauspark wurde komplett zerstört. Großflächige Stauräume und ein Hochwasserschutz in mehreren Phasen sollen heute dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr passiert.

Autor:

Markus Leshem aus Schwechat

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