Die Braustadt Schwechat..
..einst und jetzt....

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1935 bis heute
Nachdem die Familie Mautner Markhof 1935 die Aktienmehrheit des Unternehmens erlangt hatte, fusionierten die Vereinigten Brauereien AG ein Jahr später mit der Brauerei St. Georg.

Wegen der Rohstoffknappheit während des Zweiten Weltkrieges wird ein nur 2,4-grädiges Lagerbier gebraut, das im Volksmund „Breuerschwitz“ genannt wurde. Im letzten Kriegsjahr noch, 1945, wurde das Schwechater Brauhaus weitestgehend zerstört. Erstmals am 1. September 1945 wurde wieder 12-grädiges Lagerbier gebraut. Unter der Leitung von Manfred Mautner Markhof sen. (1903–1981) begann der Wiederaufbau der Brauerei.

Im Jahr 1949 trat dessen Sohn Manfred „MMM“ Mautner Markhof jun. (1927–2008) in die Brauerei Schwechat ein und wurde 1957 in den Vorstand berufen.

Anfang der 1950er Jahre erfolgte die Übernahme der Brauerei Nussdorf, 1955 wurde die Marke Hopfenperle reaktiviert. Als Markenzeichen der Brauerei wurde im Jahr 1963 „als zeitloses, klassisches Symbol der Marke Schwechater“ das stilisierte weiße Glas im weißen Kreis auf rotem Grund kreiert, das ein „Glas voll Schwung“ darstellen sollte. Es war auch das Werbesymbol, das viele Jahre am unteren Teil des Stahlmastes des 1964 eröffneten Wiener Donauturms angebracht war.[6] Dies nicht zuletzt deshalb, weil die Brauerei Schwechat – neben der Zentralsparkasse, deren Logo oberhalb des Schwechater-Logos am Mast angebracht war[6] – Minderheitseigentümer des Donauturms gewesen und über die heutige Schwechater-Eigentümerin Brau Union noch ist. Bei der Versenkung der „Grundsteinlegungsurkunde“ im Fußboden des Eingangsbereichs soll auch eine Flasche „Schwechater Gold“ dabei gewesen sein.

1968 erhielt die Brauerei die Staatliche Auszeichnung und darf seither das Bundeswappen im Geschäftsverkehr führen.

In nächster Generation des Familienunternehmens wurde „MMM jun.“ 1972 Vorsitzender des Vorstands. Im Jahr 1978 wurde das Unternehmen, zwischenzeitlich zur Brauerei Schwechat AG, in die damalige Brau AG eingebracht und Manfred Mautner Markhof zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Damit besteht seither die Firma der Brauerei Schwechat nicht mehr, erhalten geblieben sind der Standort der Brauerei in Schwechat und die Marke, unter der weiterhin Biere auf den Markt gebracht werden.

In der Brauerei Schwechat werden heute sämtliche Dosenbiere der Brau Union Österreich AG abgefüllt. Dafür wird das Schwechater Fassbier in der Brauerei Wieselburg abgefüllt.

Die Abrissarbeiten im Dezember 2011
Ende 2011 wurde mit den Abbrucharbeiten auf Teilen des alten Brauereigeländes begonnen. Auf der rund 50.000 m² großen Fläche soll ein neues Wohngebiet entstehen. Dabei wurde der 48 m hohe Kamin des Heizkraftwerkes am 21. Jänner 2012 mit 15 Kilogramm Sprengstoff gesprengt.
(Quelle wiki)
Die Brauerei hatte auch eine Anbindung an das öffentlichen Schienennetzt von der ÖBB.
Eine eigene Eisenbahn brachte so das Bier über die Schiene in den Handel. Eine Lok und ein  ehemaliger Bierwaggon ist noch heute vor dem Eingang zur Brauerei aufgestellt. Hier zeige ich euch Bilder von den von der damaligen "Dreherischen Flügelbahn".
Wünsche euch einen schönen Sonntag, liebe Grüße Kurt

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