Mobilität
Großer Ärger auf der Autobahn

BEZIRK (les). Als im Jänner 2012 die Rettungsgasse in Österreich eingeführt wurde, war klar, dass es eine gewisse Gewöhnungszeit benötigen würde. Dass es allerdings auch nach bald sieben Jahren großteils noch nicht funktionieren würde, hätte wohl niemand gedacht. Gerade jene, die von der Rettungsgasse profitieren sollten, sind oft die Leidtragenden. Davon kann auch Alfred Dietrich von der Freiwilligen Feuerwehr Rannersdorf ein Lied singen: "Von uns wurde das Konzept der Rettungsgasse schon bei der Einführung mit großer Skepsis gesehen, aber jetzt war sie halt da und wir dachten uns 'wird schon'." Aus Skepsis wurde nach sieben Jahren Unverständnis: "Die Rettungsgasse funktioniert einfach nicht!"

Ein einziges Chaos
Im Einsatz werden die Rannersdorfer Florianijünger regelmäßig dadurch behindert, "dass aus zwei Fahrstreifen plötzlich drei oder vier werden, der Slogan 'Hurra, ein freier Fahrstreifen nur für mich' gern in Anspruch genommen wird oder ein Einfahren in die Rettungsgasse meist unmöglich ist, da diese bei den Auffahrten von einer stehenden Blechlawine versperrt wird." Eine Lösung für das Dilemma hätten die Kameraden rund um Alfred Dietrich auch parat: "Wir möchten den vorgeschlagenen Kompromiss des Pressesprechers ABI Franz Resperger unterstützen, alle Fahrzeuge nach links und die Rettungsgasse ganz nach rechts zu verlegen, also auf den altbewährten Pannenstreifen, wie vor 2012. Dieser wird im besten Fall um den halben ersten Fahrstreifen als Fahrspur für dringend erforderliche Einsatzkräfte breiter." Unterstützen Sie den Vorschlag oder finden Sie die Rettungsgasse gut, so wie sie ist? Schreiben Sie uns Ihre Meinung dazu einfach per Mail an markus.leshem@bezirksblaetter.at.

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