Koch wegen Mordes vor Gericht

4Bilder

SCHWECHAT/KORNEUBURG (mr). Am Freitag findet im Landesgericht Korneuburg ein Schwurgerichtsverfahren statt: Ein wegen Mordes angeklagter Koch (28) soll in Schwechat im März seiner ehemaligen Lebensgefährtin Messerstiche in den Bauch und den Rücken zugefügt haben, worauf diese infolge Verblutens starb.

Kinder warteten vor der Türe
Der Angeklagte hatte geplant, mit den beiden gemeinsamen Kindern (zur Tatzeit fünf bzw. drei Jahre alt) und seiner neuen Freundin und deren Tochter einen Osterurlaub zu verbringen. Als der Angeklagte die Kinder vor der Wohnhausanlage von ihrer Mutter abholte, ging er in die Wohnung, um die Wäsche zu übernehmen, während die Kinder vor der Türe warteten und das Drama in der Wohnung nicht miterlebten.

Nach der Tat auf Urlaubsreise
So als wäre nichts geschehen machte sich der Angeklagte mit Freundin und Kindern auf den Weg zu einem Biobauernhof. Allerdings hatte er sich im Zuge der Zufügung der Messerstiche selbst an der Hand verletzt und musste in einem Krankenhaus in der Nähe seines Urlaubsortes ambulant versorgt werden.

Stiche in Notwehr zugefügt
Nach der Verantwortung des Angeklagten habe er in Notwehr gehandelt, weil seine Ex ihn mit einem Messer attackiert hätte. Ihm sei es gelungen ihr das Messer zu entwinden, worauf er zugestochen habe.
Dies hält die Staatsanwaltschaft Korneuburg für völlig unglaubwürdige Schutzbehauptungen. Sie geht davon aus, dass der Koch seine Exfreundin nach einem genau ausgeklügelten Tatplan vorsätzlich ermordet habe.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen