Interview
Nowak & Gregory: Keine Krise am Horizont

Zwei Stunden purer Wahnsinn: Das Interview mit Reinhard Nowak und Roman Gregory war wie ein kleines Kabarett für sich.
  • Zwei Stunden purer Wahnsinn: Das Interview mit Reinhard Nowak und Roman Gregory war wie ein kleines Kabarett für sich.
  • Foto: Lisa Weilguny
  • hochgeladen von Markus Leshem

BEZIRKSBLÄTTER: Ihr spielt im Februar gleich zwei Vorpremieren bei uns im Bezirk.
Reinhard Nowak: Ja, wir kommen am 15. in den Stand Up Club Fischamend und am 19. spielen wir im Theater Forum Schwechat. Und dann noch in Simmering. Das ist ja der Vorort von Schwechat.

Nowak und Gregory gemeinsam auf der Kabarettbühne. Logische Frage: Wieso?
Reinhard Nowak: (lacht) Ja, das frage ich mich mittlerweile auch. Warum habe ich mir das angetan?
Roman Gregory: Naja, es is ja in Wirklichkeit so, dass ich die letzten Programme vom Reinhard gesehen habe. Und wie er da so allein auf der Bühne war, hat er mir halt leid getan. Ich habe das Bedürfnis verspürt, ihn an mein Herz zu drücken.

Das Programm heißt "Voll am Start". Wie kam es zu dem Titel?
Roman Gregory: Im Zuge einer Geburtstagsfeier, zu denen unsere Töchter eingeladen waren, wurden wir mit einem eingeladenen Stargast konfrontiert. Ein sogenannter Influencer, ein Youtuber. Das hat uns veranlasst über unser eigenes Wirken nachzudenken.
Reinhard Nowak: Sind wir überhaupt noch cool genug? Offenbar nicht. Es ist uns ganz fürchterlich auf die Nerven gegangen, dass unsere eigenen Kinder gesagt haben "Papa, du bist so peinlich."
Roman Gregory: Und deshalb sind wir "Voll am Start", weil wir im Programm quasi die Flucht nach vorne antreten.
Reinhard Nowak: Ein eigenes Youtube Video haben wir ja auch.

Ihr seid doch Männer im besten Alter. Kommt jetzt die Krise?
Reinhard Nowak: Ich weiß nicht, wie es anderen in meinem Alter geht, aber was sich in meinem Hirn abspielt, ist immer noch jugendlich. Der Körper hält halt leider nicht mehr immer mit.
Roman Gregory: Wir sind halt jetzt schon um die 50 und können keine Teenager mehr spielen. Wir können maximal auf der Bühne davon reden, wie es einmal war.
Reinhard Nowak: Ich werde 55 und kann halt keine jugendlichen Liebhaber mehr spielen.
Roman Gregory: Weil du jemals junge Liebhaber gespielt hast...
Reinhard Nowak: Wieder frage ich mich warum. (lacht) Aber um die Frage zu beantworten: Es ist noch keine Krise in Sicht.
Roman Gregory: Wir verarbeiten das ganz einfach auf der Bühne.

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