Familie
Reinhard Nowak ist Profi in Sachen Muttertag

Heute bedeutet das Wort "Muttertag" für Reinhard Nowak (im Bild mit Gattin Arzu und Tochter Mina) vor allem Familie.
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Als Kabarettist hat er das Thema parodiert, als Sohn, Papa und Ehemann laufen die Dinge zum Glück anders.

NÖ/WIEN (les). Wenn sich einer in Sachen "Muttertag" auskennt, dann ist es auf jeden Fall Reinhard Nowak. Der Kabarettist und Schauspieler prägte den Begriff, gemeinsam mit seinen Kollegen vom "Schlabarett", für Generationen. Ursprünglich als Bühnenstück geschrieben und aufgeführt, entstand bald die Idee einer Verfilmung, die es zum Kult schaffen sollte.

Es war eine schöne Zeit

Die Dreharbeiten gestalteten sich spannend: "Wir haben damals am Schöpfwerk in Wien gedreht und wir wurden von den Anrainern ziemlich angefeindet, weil sie dachten, wir würden sie schlecht dastehen lassen. Es wurden dann die Jugendlichen dort mit Walkie Talkies ausgestattet und kurzerhand zu Securitys gemacht. Dann war Ruhe am Set." Ein geplanter zweiter Teil wurde leider nie realisiert: "Es war schon eine schöne Zeit damals, aber ich weine ihr auch nicht nach. Eine geplante Fortsetzung wurde leider nicht umgesetzt, weil nicht mehr alle mitmachen wollten. Und es hätte nur mit der ganzen Mannschaft funktioniert."

Reini häkelte Filzlappen

An die Muttertage als Kind erinnert sich Reinhard nicht mehr wirklich: "Ich weiß nur noch, dass wir in der Schule immer gezwungen wurden, irgendwelche Handarbeiten zu machen. Einmal musste ich so einen komischen Filzlappen häkeln. Ich werd' ganz wurlat, wenn ich nur dran denke." Als Kind war er eher aufmüpfig und "ein sehr goschater Schüler". Heute verbindet ihn mit der Mama ein gutes Verhältnis. Seit einigen Jahren ist Reinhard Nowak Ehemann und Vater: "Jetzt kumm i dem Muttertag natürlich nimmer aus", lacht er. "Jetzt muss ich was schenken, ob ich will oder nicht. Es werden zwar keine Gedichte oder Lieder vorgetragen, aber es gibt natürlich kleine Geschenke und Blumen." Aus Angst oder aus Liebe? "Aus Liebe! Natürlich nur aus Liebe!" Den Geburtstag seiner Mama hat er übrigens nie vergessen: "Meine Mutter und die Andrea Händler - eine hat am 14. Mai Geburtstag und eine am 16. Mai. Ich verwechsel das immer. Aber wenn die Andrea dann hatte, weiß ich, zwei Tage später hat die Mama."

Heute bedeutet das Wort "Muttertag" für Reinhard Nowak (im Bild mit Gattin Arzu und Tochter Mina) vor allem Familie.
Am Anfang war das Bühnenstück: Reinhard Nowak (li.) mit Roland Düringer, Alfred Dorfer, Andrea Händler und Eva Billisich.
Autor:

Markus Leshem aus Schwechat

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