Wirtschaft
Stummel gehören in den TAschenbecher

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BEZIRK (les). Der Abfallwirtschaftsverband Schwechat (AWS) präsentiert immer wieder Ideen zur Müllvermeidung. Ein neues Projekt ist der "TAschenbecher". Die Idee dazu stammt von Joe Kadla vom Abfallverband Melk. "Wir haben ihm die Aktion nachgemacht, weil es eine wirklich tolle Sache ist", erklärt AWS-Geschäftsführer Jürgen Maschl.

Entlastung für Umwelt
Der TAschenbecher ist eine sogenannte "Preform", aus der normalerweise eine PET-Getränkeflasche werden würde. "Wir haben sie zu einem Aschenbecher für die Tasche umfunktioniert. Der Vorteil ist, dass der Verschluss fest sitzt und keine Asche und auch keine Gerüche heraus können. Es hat so auch niemand mehr die Ausrede, dass er seinen Zigarettenstummel auf die Straße werfen muss, weil es keinen Aschenbecher gibt." Beklebt und zusammengebaut wurden die TAschenbecher in der Tagesstätte der Caritas in Lanzendorf. Der AWS informiert, wieso es so wichtig ist, Zigarettenstummel nicht achtlos wegzuwerfen: "Wissen Sie, dass ein Zigarettenstummel einige Jahre braucht, um in der Natur abgebaut zu werden? Die aus dem Rauch gefilterten Giftstoffe werden dabei freigesetzt und gelangen mit dem Regenwasser in den Boden und in Gewässer. In Städten findet man bis zu 2,7 Millionen Zigarettenstummel pro km²." Den TAschenbecher erhält man kostenlos auf den teilnehmenden Gemeindeämtern und im Büro des Abfallverbandes in Schwadorf. Infos zum AWS gibt es online auf https://schwechat.umweltverbaende.at.

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