Politik
Keine Pause für den neuen Bürgermeister

Paul Frühling ist nicht nur der neue Ortschef von Moosbrunn, sondern auch der jüngste Bürgermeister im Bezirk Bruck.
  • Paul Frühling ist nicht nur der neue Ortschef von Moosbrunn, sondern auch der jüngste Bürgermeister im Bezirk Bruck.
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MOOSBRUNN (les). Nach dem Rücktritt von Gerhard Hauser als Ortschef von Moosbrunn übernahm Golfplatz-Chef Paul Frühling am 10. Jänner als gewählter und angelobter Bürgermeister das Amt.

Angenehme Übergabe
Das scheidende Gemeindeoberhaupt griff seinem Nachfolger anfangs ein wenig unter die Arme, wie Frühling berichtet: "Ich hatte das Glück, dass Gerhard mich perfekt in das Amt eingeführt hat. Wir haben mehrere Tage gemeinsam im Gemeindeamt verbracht und er hat mir alle Kniffe gezeigt, die ich zu Beginn wissen muss. Außerdem hat er mir erklärt, welche Projekte jetzt schon in der Pipeline sind. Er hat mir die Übernahme wirklich möglichst einfach gestaltet." Danach ging es ans Kennenlernen der Mitarbeiter, nicht nur am Gemeindeamt, sondern auch auf dem Bauhof, im Kindergarten und der Volksschule. "Ich habe mich vorgestellt und um gute Zusammenarbeit gebeten. Ich finde, wir als Gemeinde sind eine Serviceeinrichtung für unsere Bürger und genau so muss man es auch verstehen. Das Bürgermeisteramt ist ein dienendes Amt und gemeinsam mit dem Team bin ich für die Gemeinde und unsere Bürger da. Das kann nur gut funktionieren, wenn wir alle gut zusammenspielen."

Schon einiges zu tun
Mit seinen 37 Jahren ist Paul Frühling der jüngste Bürgermeister im Bezirk und steht schon jetzt vor einigen Herausforderungen: "Einerseits hat sich im Gespräch mit der Leiterin unserer Volksschule herausgestellt, dass wir demnächst ein massives Platzproblem haben werden. Innerhalb der nächsten drei Jahre müssen wir für einen Zubau sorgen." Ein weiteres Thema, das Paul geerbt hat, ist der Weggang der Gemeindeärztin nach Mitterndorf: "Ich hatte diesbezüglich schon einen Termin mit dem zuständigen Landesrat Martin Eichtinger, dem ich das Problem vorgetragen habe, dass wir ab 1. April keine Gemeindeärztin mehr haben. Er hat mir volle Unterstützung zugesagt und ich arbeite seit dem ersten Tag daran, hier schnell eine Lösung zu finden. Ich habe im Februar noch einen Termin beim Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds und lasse hier wirklich keinen Tag ungenutzt, weil ich weiß, wie wichtig dieses Thema für die Bevölkerung ist."

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