"Leo" mit Kurzparkzone gegen Pendleransturm

Bürgermeister Blasnek glaubt, das Problem am besten mit einer Kurzparkzone zu lösen.
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Gewaltige Wellen schlägt das Parkpickerl im nördlichen Leooldsdorfer Ortsgebiet, das sich auf Wiener Grund befindet. Ab Frühjahr 2017 herrscht dort wegen der neuen U1-Endstelle in Oberlaa wie in ganz Favoriten die blaue Zone, vermutlich von 8 bis 22 Uhr.
Die "Bürgerliste Leopoldsorf" befürchtet, dass die Gemeinde einer Pendlerflut ausgesetzt sein wird. Die Rustenfeldgasse bildet die Stadtgrenze. Nördlich davon sind Dutzende Leopoldsdorfer pickerlpflichtig. Südlich davon, in einem dicht besiedelten Wohngrüngebiet kann man – noch – gratis parken.
VP-Bürgermeister Fritz Blasnek: "Obwohl ich nicht mit einem Pendler-Ansturm rechne, ist die Einführung einer Kurzparkzone südlich der Stadtgrenze eine Möglichkeit."
Angedacht ist täglich von 9 bis 12 Uhr. Vermutliche maximale Parkdauer: 90 Minuten. "Mit einer Park&Ride-Anlage bekäme man das Problem ein für alle Mal in den Griff. Standorttechnisch würde sich ein Gebiet am südöstlichen Rand Leopoldsdorfs anbieten", so Bürgermeister Blasnek, der derzeit mit dem Land NÖ über die Finanzierung eines solchen Projekts verhandelt. In Wien sind vorerst keine großen Park&Ride-Anlagen in Sicht. Am Verteilerkreis frühestens ab 2020.
Helmut Syrch von der Bürgerliste gibt keine Entwarnung: "Da keine ausreichenden Park&Ride-Anlagen bei der U-Bahn geplant sind werden sich die Pendler Alternativen und Ausweichparkplätze suchen."

Bürgermeister Blasnek glaubt, das Problem am besten mit einer Kurzparkzone zu lösen.
"Leo" darf nicht zum Pendlerparkplatz werden: Robert Gahmel und Helmut Syrch von der Bürgerliste warnen.

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