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Hoch zu Ross fühlt man sich wie Hoss

Hoch zu Ross in Fischamend: Redakteur Markus Leshem schnupperte Westernluft und absolvierte seine erste Reitstunde.
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  • Hoch zu Ross in Fischamend: Redakteur Markus Leshem schnupperte Westernluft und absolvierte seine erste Reitstunde.
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In der vorigen Ausgabe haben wir die Horseland Ranch von Cornelia Sehnal in Fischamend vorgestellt und diese Woche gehen wir noch einen Schritt weiter.

FISCHAMEND (les). Als Western-Fan war es für den Verfasser dieser Zeilen schon immer ein Traum, wie Eastwood, Spencer oder Wayne durch die Prärie zu reiten und jenseits des Sonnenuntergangs nach dem Rechten zu sehen. Und so begeben wir uns auf das weitläufige Gelände und treffen auf Jakob. Der Haflinger ist robust genug, um mein Wohlstandsbäuchlein gut wegzustecken.

Daran muss man sich gewöhnen

Bevor wir jedoch gegen das Böse ins Feld ziehen können, geht es für den Braunen und mich erstmal zur Putzstation. Mit verschiedenen Bürsten und einem Hufauskratzer kümmern wir uns um Staub, Schlamm und Steine, die sich in Fell und Huf festgesetzt haben. Erst jetzt bewegen wir uns Richtung Reitplatz. Um den Rücken des Pferdes zu entlasten, schwinge ich mich nicht einfach so in den Western-Sattel, sondern nehme mit Hilfe einer speziellen Leiter Platz auf Jakob. Der Haflinger ist freundlich, ruhig und trägt sein Los mit einer Gelassenheit, die mir in den ersten Minuten fehlt. Cornelia erklärt mir, dass der Schritt beim Pferd eine dreidimensionale Bewegung ist, an die sich Anfänger erst einmal gewöhnen müssen. Das heißt, der Rücken und auch der Reiter bewegen sich vor und zurück, rauf und runter sowie nach rechts und links. Das muss man erst kapieren.

Es braucht Arbeit und Vertrauen

Das Gefühl der Unsicherheit weicht dann aber relativ flott einer gewissen Euphorie. Nach einer grundlegenden Einführung und einigen geführten Runden gehen Jakob und ich schon allein unsere ersten Runden. Also er geht, ich lasse mich tragen und als der brave Kerl zum ersten Mal auf meinen Befehl stehenbleibt, weiterläuft und in die gewünschte Richtung abdreht, fühle ich mich wie der junge Joe Cartwright - auch wenn ich optisch wohl eher wie Hoss gewirkt habe. Nach einer guten Stunde im Sattel, von denen auch ein paar Minuten im Trab verbrachte wurden, wird Jakob noch von mir abgeduscht, bekommt Karotte und Apfel als Belohnung und hat wieder seine Ruhe von mir. Mein Fazit ist klar: Reiten bedeutet wesentlich mehr als im Sattel zu sitzen und cool auszusehen. Es ist Arbeit für Mensch und Tier und geht ohne gegenseitiges Vertrauen nicht lange gut. Und eines steht fest: Es macht großen Spaß.

Autor:

Markus Leshem aus Schwechat

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