29.04.2018, 08:55 Uhr

CRAZY SHOE AWARD 2018

Promi-Jury kürte in Wien den verrücktesten Schuh Europas:
1. und 3. Platz an Deutsche, 2. Platz an Kärntner

Der verrückteste Schuh Europas wurde gekürt – von der vielleicht lustigsten Jury des
Jahres! 25 Designer haben für diesen Preis eingereicht, der bereits zum elften Mal von
der Landesinnung Wien der Schuhmacher vergeben wurde. Beim Finale, das am 26.
April am Abend in Wien stattfand, trug Julia Suppanz‘ Bienen-Schuh „Queen Bee“ den
Sieg davon, vor „Ikarus“ von Heinz Müller aus Spittal/Drau und „Der rote Leisten“ von
Konrad Kolkwitz, wie die Siegerin ebenfalls aus Deutschland. Auch
niederösterreichische und Wiener Wettbewerbsbeiträge bezauberten das Publikum.
Die Teilnehmer stammten heuer aus fünf Ländern: Österreich, Deutschland, Finnland,
Frankreich und Russland. Nach einer Vorauswahl wurden 15 Wettbewerbsbeiträge
im Rahmen einer unterhaltsamen Show von den Designerinnen und Designern persönlich am
Catwalk vorgeführt. Die Schuhmacherinnen und Schuhmacher investierten für ihre
Einzelstücke, die in Handarbeit gefertigt wurden, bis zu 250 Arbeitsstunden pro Paar!
Prominente Juroren liebten verrückteste Schuhe
Wer hat die originellsten Schuhe? Schauspielerin Katharina Stemberger, Moderator Dieter
Chmelar und Modeschöpfer La Hong hatte ebenso die Qual der Wahl wie Modejournalistin
Brigitte Winkler und Innungsmeister Mirko Snajdr.
„Im Schuhmacherhandwerk gibt es so
viel kreatives Potenzial. Diesen Ideenreichtum und das Können unseres Berufsstandes zeigt
der ‚Award for the Crazy Shoe‘“, sagte Snajdr.

Schauspielerin Katharina Stemberger erzählte von ihrer Großmutter, die 35 Paar Schuhe
mit jeweils passenden Taschen besaß. Auch Dieter Chmelar, der mit Ehefrau Brigitte
gekommen war, kann einem gewissen Schuh-Fetisch etwas abgewinnen: „Auch Schuhe, mit
denen man nur Platz nehmen kann, haben etwas zauberhaftes. Ich liebe Liegeschuhe“,
bekannte er freimütig.
Weitere prominente Gäste wie Tanzschul-Chefin Yvonne Rueff oder Wirtschaftskammer
Wien-Vizepräsident Alexander Safferthal waren ebenfalls zum „Crazy Shoe“ gekommen.
„Mit Christian Louboutin kann man an einem Abend wie diesem sagen, die Schuhmacher
würden es nicht gerade als Kompliment empfinden, wenn der erste Gedanke beim Anblick
der Schuhe wäre: Oh, die sehen aber bequem aus“, kommentierte Safferthal launig.
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