21.03.2017, 13:50 Uhr

Flughafen: Mietautos ins Ausland verschoben

Zwei niederländische Autoschieberinnen gehörten offensichtlich einer internationalen Bande an. Sie fassten Haftstrafen aus. (Foto: mr)

Zwei Niederländerinnen verdufteten mit am Flughafen gemieteten Pkw

Sie gaben sich nicht mit Billigfahrzeugen ab, sondern mieteten einen Mercedes der S-Klasse und einen Land Rover mit einem Zeitwert von schlappen 180.000 Euro. Für eine Hochzeit in Wien wollten sie die Fahrzeuge angeblich gemietet haben.
An den beiden dunkelhäutigen Frauen war überhaupt nichts echt, sie wiesen sich mit gefälschten deutschen Ausweisen aus und auch die vier Kreditkarten, die sie zur Zahlung der Kaution und der voraussichtlichen Miete verwendeten, erwiesen sich im Nachhinein ebenfalls als Fälschungen.

Mercedes hatte GPS-Sender

Da der gemietete Mercedes mit einem GPS-Ortungsgerät ausgestattet war konnte der Vermieter verfolgen, dass die Fahrzeuge in Richtung Niederlande unterwegs waren. Allerdings brach die Verbindung in Deutschland ab, wo beide Frauen noch bei einer Tankstelle von den installierten Überwachungskamera gefilmt und aufgrund der Fotos ausgeforscht werden konnten.
Von einem Korneuburger Schöffensenat fassten sie teilbedingte Haftstrafen von zwei bzw. einem Jahr aus.
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