09.11.2017, 14:53 Uhr

Gute & böse Drohnen über uns

Drohnen warnen Menschen vor Hangrutschen. (Foto: bladescape)

Gefahr auch für die Luftfahrt einerseits, unzählige Anwendungen für mehr Sicherheit andererseits.

Bis zu fünf Kilogramm schwer, Sichtverbindung mit der Drohne und damit in einem unbewohnten Gebiet nicht höher als 150 Meter steigen. Was ziemlich klar beschrieben ist, wird von manchen Drohnenbesitzern oft völlig missachtet.

Flugzeug in Gefahr


Da gibt es die Gruppe "Spechtler", die mit ihren Geräten im Sommer gerne auf Ausblickstour unterwegs sind, um Frauen digital zu beäugen.
Und in Schwechat, wo wegen des Flughafens besonders scharfe Sicherheitsvorkehrungen herrschen, bringen Drohnen-Idioten sogar volle Passagiermaschinen in Gefahr. Wie am 22. September, als ein AUA-Pilot beim Landeanflug auf die Piste 34 seitlich plötzlich ein ferngesteuertes Fluggerät bemerkte. Trotz sofortiger Fahndung der Polizei wurden die Täter nicht geschnappt.
Ansonsten halten sich die Probleme mit illegalen Drohnenflügen in Grenzen. "Wer am Flughafen mit einer Drohne spielt sollte wissen, dass es dort um Menschenleben geht. Entsprechend hart fallen die Strafen aus", erklärt Jurist Andreas Dienstl.
Dabei hat Schwechat weltweit innovative Lösungen beim Einsatz mit Drohnen im Fokus.
Die in Schwechat ansässige Firma "Bladescape" entwickelt Drohnen, die etwa bei der Europabrücke Beton auf Risse überprüfen.

"Bladescape" schützt Leben

Geschäftsführer Gerhard Peller: "Wir können mit Drohnen samt Messtechnik feststellen, wann ein Berghang zu rutschen anfängt." Drohnen werden auch zur Überwachung und in der Landwirtschaft eingesetzt.
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