16.04.2018, 12:01 Uhr

Holz in Schwechat: Heile Welt in den Donau-Auen

Wasserbett für Baumriesen in Fischamender Auen (Foto: Kurt Dvoran)

In den Donau-Auen blühen schon die Bäume, altes Holz zerfällt. Ein Spektakel, einzigartig in Europa.

Gemeinsam mit Fischamend, dessen Au vor kurzem um 17 Hektar vergrößert wurde, bilden die Donau-Auen eine wunderschöne Barriere zur Donau. Großteils undurchdringlich, aber durchzogen von schönen Wanderwegen. Betreut und gepflegt werden die Hölzer und anderen Pflanzen vom Forstamt der Stadt Wien. „Die hauptsächlichen Aufgaben des Forstamtes in den Auwäldern sind die Entnahme nicht heimischer Baumarten wie z. B. Hybridpappeln sowie die Forcierung heimischer Hölzer. Aktuell werden Eschenahornbestände durch einheimische Baumarten ersetzt“, so Forstdirektor Andreas Januskovecz. Feld-Ahorn und Stiel-Eichen sind dort schon länger heimisch. Entlang der Wege sind regelmäßige Pflegearbeiten zur Erhaltung der Verkehrssicherheit notwendig.

Daubelhütten aus Holz

Eine Besonderheit in der Au sind die Daubel-Hütten, welche entlang der Donau von Wien bis Budapest zu finden sind und aus einer langen Fischertradition her bestehen. Auffallend ist die Rohrbrücke, die von der Zaineth-Au über die Donau zur Raffinerie Schwechat führt. Der durch die Stadt Wien verwaltete Teil der Zaineth-Au ist ca. 150 ha groß, beginnt im Bereich der Zainethbrücke und verläuft bis zum Einmündungsbereich der Schwechat in die Donau. Fischamends Bürgermeister Thomas Ram schwärmt: "Das reinste Paradies!"
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