21.06.2017, 20:08 Uhr

Schwechat: Kritik an Heizwerk

Auf den Brauhausgründen entstehen fast 900 Wohnungen. Jetzt gibt es Kritik von Rot und Grün wegen des Standortes des Biomasse-Kraftwerkes.

Empörung der rot-grünen Stadtregierung über Standort nahe Wohnhäusern

In Schwechat befürchtet man einen Aufschrei der Bürger, weshalb die rot-grüne Regierung in die Offensive geht. Zur Versorgung des neuen Stadtteils, der auf den Brauerei-Gründen entsteht, plant die EVN nämlich die Errichtung eines Biomasse-Heizwerks. Seit Bekanntwerden dieses Vorhabens wurde seitens der Stadt vehement auf einen Standort außerhalb des unmittelbaren Wohngebietes (im Bereich der ehemaligen sogenannten "Starkl-Gründe) gedrängt.
SP-Klubobfrau Susanne Fälbl-Holzapfel: "Die Lebensqualität der Schwechater darf unter keinen Umständen geschmälert werden. Dagegen werden wir uns vehement wehren!" Der Klubobmann der Grünen, Peter Pinka: "Natürlich begrüßen die Grünen Schwechat grundsätzlich die Idee, ein Biomasse-Heizwerk in Schwechat zu errichten. Wir fordern die EVN auf, nochmals die zugesagten Alternativstandorte zu überprüfen!"
EVN-Sprecher Stefan Zach: "Wir freuen uns über das Bekenntnis der rot-grünen Regierung zu Biomasse. Wir werden gemeinsam einen Standort finden."
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