Leben retten ist nun leichter
Fünf neue Defibrillatoren für Simmering (mit Video)

Die Initatoren des Projekts: Helmut Bayer, Josef Sbrizzai, Helmut Kratky und Thomas Steinhart (v.l.)
  • Die Initatoren des Projekts: Helmut Bayer, Josef Sbrizzai, Helmut Kratky und Thomas Steinhart (v.l.)
  • Foto: Berger
  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Im KGV Gaswerk wurde jetzt erstmals das Projekt „Simmeringer HAD Herz Sicher“ vorgestellt.

SIMMERING. "Gut, dass wir sie haben. Schön, wenn wir sie nie brauchen."Das war kürzlich im Schutzhaus des KGV Gaswerk öfters zu hören. Der Sinn dieser Aussage wird verständlich, wenn man weiß das es um die Präsentation neuer Defibrillatoren ging.

Konkret geht es darum, dass in zwei Kleingartenanlagen im 11. Bezirk, dem KGV Simmeringer Haide und dem KGV Gaswerk, sowie in den Erwerbsgärten Simmering insgesamt fünf dieser lebensrettenden Geräte installiert wurden und ab jetzt öffentlich zur Verfügung stehen.

Initiert wurde das Projekt, das unter dem Namen "Simmeringer Had Herz Sicher" firmiert von der SPÖ-Sektion 13. "Uns ist es wichtig der Bevölkerung Sicherheit zu geben und ihnen dafür auch die notwendigen Geräte zur Verfügung zu stellen." so der Vorsitzende Josef Sbrizzai.

Unterstützt wurde die Aktion auch von Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Steinhart (SPÖ), dem dieses Thema auch aus sehr persönlichen Gründen am Herzen liegt. "Ich habe leider einen sehr persönlichen Bezug dazu. Mein Vater hat mit 60 Jahren einen Herzinfarkt gehabt und wenn es ein solches Gerät in der Nähe gegeben hätte, würde er vielleicht noch leben." Helmut Kratky, der Obmann des KGV Simmeringer Haide betont die Wichtigkeit dieser Aktion ebenfalls. "Allein in unserer Anlage wurden drei Defis installiert und wir versprechen uns davon mehr Sicherheit für unsere Mitglieder und alkle Menschen, die im näheren Umkreis wohnen."

Einfachste Anwendung

Die Defis sind am letzten Stand der Technik und ausgesprochen einfach zu bedienen. Die Besonderheit der Geräte ist, dass sie kommunizieren können. Schritt für Schritt leitet eine Stimme den Benutzer bei der Anwendung an und darüberhinaus verständigt das Gerät auch selbstständig die Rettung. Ein eingebautes GPS gibt dieser die genaue Position bis auf einen Meter genau an, sodass professionelle Hilfe dann raschestmöglich vor Ort sein kann.

Das GPS hat auch einen weiteren Vorteil, den Gerald Pürstl von Berger Medizintechnik charmant erklärt. "Wenn sich jemand das Gerät ausborgt und vielleicht vergisst es zurückzubringen - wir wissen stets genau wo in Europa es gerade ist."

Selbstverständlich hat ein derart hochentwickelter Defibrillator auch seinen Preis. Rund 4.500 Euro kostet jedes Gerät und diese Investition war nur mit gemeinsamen Anstrengungen zu stemmen. Alle haben sich in den Dienst der guten Sache gestellt. So auch Gerald Steinhard ind seiner Funktion als Vorsitzender der Erwerbsgärtner Wiens. "Wir haben den Reinerlös unseres letzten Stadkfestes zur Verügung gestellt, da es mir und meinen Mitarbeitern eine Herzensangelegenheit ist."

Helmut Bayer, der Obmann des KGV Gaswerk bringt die Investition auf den Punkt: "Wenn wir nur ein Leben retten können, hat es sich mehr als ausgezahlt."

Die genauen Stantorte der Defis sind auf www.puls.at, wien.gv.at sowie auf Aushängen im Bezirk ersichtlich.

Autor:

Ernst Georg Berger aus Hernals

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