Bauarbeiten
Abbruch der „gesperrten Ausfahrt Simmering“

Die nie in Betrieb gegangene "Anschlussstelle Arsenal" wird abgerissen.
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  • Foto: Asfinag
  • hochgeladen von Hannah Maier

Die "gesperrte Ausfahrt Simmering" wird abgerissen. Die "Anschlusstelle Arsenal", wie der Name des Bereichs eigentlich offiziell lautet, liegt zwischen den Anschlussstellen Favoriten und Gürtel. Dieser Abschnitt wird bis Ende 2022 umgebaut.

SIMMERING. Das Areal hinter der Lärmschutzwand zwischen der Quellenstraße und An der Ostbahn wird als Freizeitareal neu gestaltet. Auch die Zufahrten der künftigen Betriebsumkehr für Asfinag- und Blaulichtfahrzeuge werden neu errichtet. Statt über die Tangente drüber, führen diese nun unter der Tangente durch. Gestartet wurden die dazu notwendigen Abbrucharbeiten vergangene Woche.

Höhepunkt der Maßnahmen ist das Ausheben der Brücke, die in diesem Bereich über die A23 führt. Das geschieht im Sommer 2021 unter Einsatz eines der größten Lastenkräne Europas. Dafür wird die Tangente komplett gesperrt sein. Mit der Neubepflanzung für das Freizeitareal im Ausmaß von rund 500 Bäumen und einer Forstfläche von knapp 2.000 Quadratmetern startet die Asfinag nach Abschluss aller Arbeiten im Winter 2022.

"Anschlussstelle Arsenal" ging nie in Betrieb

Ursprünglich war geplant, dass bei der Anschlussstelle Arsenal die A3 Südostautobahn in die A23 münden soll. Stattdessen wurden die Planungen abgeändert und die A3 bindet heute beim Knoten Guntramsdorf in die A2 Südautobahn ein. Diese bereits angefangene Anschlussstelle ging nie in Betrieb, sie diente lediglich den Asfinag- und Blaulicht-Fahrzeugen als Betriebsumkehr. Eine Sanierung dieser Bauwerke wäre nun notwendig gewesen, ist aufgrund der Nichtnutzung aber unwirtschaftlich, heißt es von der Asfinag.

Abgerissen werden in den kommenden Monaten insgesamt 5.000 Quadratmeter Beton und Asphalt. Damit kommt so viel Abbruchmaterial zusammen, dass damit ein großer Fußballplatz bedeckt werden könnte. Knapp drei Kilometer der Tangente in Wien werden bereits seit März 2020 rundum erneuert. Von den Tragwerken über die Stützen bis hin zur Entwässerung, der Beleuchtung und natürlich der Fahrbahnoberfläche wird alles generalsaniert. Zusätzlich wird ein bis zu fünf Meter hohen Lärmschutz gebaut.

Die nie in Betrieb gegangene "Anschlussstelle Arsenal" wird abgerissen.

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