Die Lebensretter der Feuerwehr

Herzlichen Dank sagten Monika und Peter Koller den Lebensrettern von der Simmeringer Feuerwehr: Klaus T., Ivica B., Michael J. Michael K. Werner F. und Mathias E.
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Monika und Peter Koller waren am 7. Oktober bei Freunden zu Gast. Noch bevor sie losgefahren sind meint Peter Koller zu seiner Frau: "Ich fühle mich heute nicht besonders." Nach einem kurzen Schläfchen, schien alles wieder bestens zu sein. Das Ehepaar Koller verbrachte einen angenehmen Nachmittag bei ihren Freunden, bis Gatte Peter ohne Vorwarnung im Sessel zusammen sackt.

"Das passierte ohne Vorwarnung, plötzlich war er bewusstlos", meint Monika Koller. Die Rettung wurde sofort verständigt und stand mit Anweisungen zur Verfügung. "Der Herr von der Rettung war toll, er hat uns genau gesagt was wir tun sollen und hat bei der Herzdruckmassage laut mitgezählt", meint Monika Koller begeistert.

Ersthelfer mit Defi

Bei solch einem Vorfall werden Feuerwehr, die Rettung und die Polizei alamiert. "Ich habe weiter die Herzdruckmassage durchgeführt und manchmal stöhnte mein Mann", meint Koller und fährt fort: "Ich glaube ein Mal hat er gestöhnt weil ich ihm eine Rippe gebrochen habe." Rippenbrüche sind nichts unübliches bei Herzdruckmassagen. "Das passiert öfters, manchmal können leider auch mehrere Rippen brechen", beruhigt ein Feuerwehrmann. Jetzt kann es das Ehepaar Koller mit Humor nehmen.

Die Feuerwehr erreichte das Haus zuerst, was für Verwirrung führte. Eine Freundin von Monika Koller stand vor der Tür und wartete auf die Rettung. Als die Feuerwehr erschien sagte sie nüchtern: "Ja Herr Koller ist hier, ich warte aber auf die Rettung."

Ein Mitglied des Feuerwehrteams erzählt scherzhaft: "So als ob sie gemeint hätte 'Fahrens' weiter, ich brauch die Rettung." Die Feuerwehr legte dem 68-jährigen den Defibrillator an.

Seit 19. September läuft ein Projekt, bei dem auch die Feuerwehr mit Defibrillatoren ausgestatten werden soll, sehr zum Glück von Peter Koller. Der Defibrillator löst nur bei Herzkammerflimmern aus, das war der Fall bei Koller. Die Feuerwehr löste den Schock aus. "Ohne diesen ersten Schock hätte Peter Koller keine Chance gehabt, hier wurde alles richtig gemacht", heißt es seitens der Rettung. Das war der erste erfolgreiche Defi-Einsatz der Feuerwehr in ganz Wien.

Zur Sache

Ein Defibrilator kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beenden. Bei 85 Prozent aller plötzlichen Herztode kann man mit einem Defi Leben retten. Inzwischen gibt es 21 Defibrilatoren im öffentlichen Raum. Wo finden Sie auf dem Online-Stadtplan der Stadt unter www.wien.gv.at/stadtplan/

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Autor:

Maximilian Spitzauer aus Hietzing

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