Simmering
Eine Fahrt mit der neuen Bim

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Bevor der 11er mit Schulanfang den Betrieb aufnimmt, testeten Bürgermeister Ludwig und Stadträtin Sima die neue Bim.

SIMMERING. Am 2. September ist es soweit, dann geht die neue Linie 11 in Betrieb. Sie wird von Otto-Probst-Platz in Favoriten bis Kaiserebersdorf in Simmering unterwegs sein und die Querverbindung der beiden Bezirke stärken. Bürgermeister Michael Ludwig und Öffi-Stadträtin Ulli Sima (beide SPÖ) luden zur Jungfernfahrt.

Knotenpunkt in der Absberggasse

„2019 ist das Jahr der Straßenbahn in unserer Stadt, der Großteil des Öffi-Pakets wird mit Schulbeginn umgesetzt", so Ludwig. "Die Wiener erwarten im Südengleich drei Verbesserungen: die neue Linie 11, die Linie 71 wird bis Kaiserebersdorf verlängert und die Linie 6 wird durch den 11er entlastet“.

„Die Linie 11 wird in einem Intervall von drei bis vier Minuten fahren", erklärt Sima. "Entlang der Strecke entsteht auch ein Umsteige-Knotenpunkt: In der Absberggasse können die Fahrgäste von der Linie 11 und Linie 6 in die Linie D wechseln, die aktuell um zwei Stationen verlängert wird“. Die Linie 11 bekommt auch bald das neueste Fahrzeug. Ab Mitte 2020 werden dort die klimatisierten, barrierefreien Flexity-Modelle zum Einsatz kommen. 

Die FPÖ und ÖVP Simmering sprachen sich stets gegen die neue Linie aus. Die Kosten für das SPÖ-Projekt seien „Steuergeld, das hier verschwendet wird“, so der Bezirkschef. „Das ist doch hirnrissig. Hier geht es nicht mehr um strategisches Denken, sondern das ist alles parteipolitisch. Ein Ego-Trip der SPÖ.“ Die Vorwürfe, die Kaiserebersdorfer seien ihm egal, weist Stadler klar zurück. „Natürlich wollen wir, dass zwei Linien nach Kaiserebersdorf fahren. Aber es würde völlig ausreichen, die 71er um sechs Stationen zu verlängern. Dann würden 71 und 6 dorthin kommen. Eine neue Straßenbahn, die teuer ist und deren Schleife enorme Einbußungen für die dort ansässigen Bewohner bringt, ist nicht nötig.“

Die Änderungen im Überblick:

Linie 11: Die Linie 11 ist künftig von Kaiserebersdorf bis zum Otto-Probst-Platz unterwegs. Sie bindet damit Kaiserebersdorf nicht nur an die U3 an, sondern auch an die U1 am Reumannplatz. Der 11er über nimmt große Streckenteile der Linie 6 und ab dem Reumannplatz ersetzt die Linie 11 künftig die Linie 67 bis zum Otto-Probst-Platz.

Linie 71: Die Linie 71 wird die zweite Straßenbahnverbindung nach Kaiserebersdorf und kehrt damit zu ihren Wurzeln zurück. Sie wird von ihrer derzeitigen Endstelle Zentralfriedhof, 3. Tor wieder nach Kaiserebersdorf verlängert. Mit dem 71er gibt es damit künftig wieder eine Direktverbindung von Kaiserebersdorf in die Innenstadt.

Linie 6: Die Linie 6 wird mit der Verlängerung der Linie 11 in der Geiereckstraße in Simmering enden. Die neue Umkehrschleife unter der A23 wird seit April gebaut und geht am 2. September 2019 in Betrieb.

Autor:

Yvonne Brandstetter aus Penzing

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