Simmering: Ärger über die Bim

Warten auf den 6er: Das haben Melih Gördesli und seine Kaiserebersdorfer Nachbarn satt.
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  • hochgeladen von Karl Pufler

"Wir kommen täglich zu spät in die Arbeit und fühlen uns in den Waggons wie Sardinen in der Dose", so Melih Gördesli. Der Simmeringer spricht regelmäßig mit Leidensgenossen und weiß: "Wer die Linie 6 braucht, ist meiner Meinung."

Protest geht weiter
Seit die Wiener Linien vorigen Dezember die Bim-Umstellung zwischen den Linien 6 und 71 vorgenommen haben, schlagen die Wogen hoch. Plan war, mehr Waggons nach Kaiserebersdorf zu führen. Das sei nicht gelungen, so Gördesli.
"Keine Überraschung für Menschen, die die Linie 6 kennen", so der Kaiserebersdorfer. Die Linie fährt durch die Quellenstraße, wo sich die Bim mit den Autos die Spur teilen muss. "Da sind Verspätungen vorprogrammiert", so Gördesli.
Die Wiener Linien haben inzwischen weiter nachgebessert. So war etwa ein Test-Zug unterwegs, aus dem einige Sitze ausgebaut wurden. So soll die Bim schneller werden, teilte Wiener Linien-Chef Steinbauer Gördesli mit.

Maßnahmen sinnlos
"Die zusätzlichen Stehplätze räumen doch nicht die Autos von den Schienen weg", versteht der Simmeringer die Argumentation nicht. "Wir wollen unseren 71 er wieder", so Gördesli: "Wenn sich nicht bald etwas ändert, starte ich eine Unterschriftenaktion."

Ihre Meinung ist gefragt
Was sagen Sie zum 6er? Hat sich die Situation gebessert oder wünschen Sie sich ebenfalls den 71er zurück? Schreiben Sie uns Ihre Meinung an simmering.red@bezirkszeitung.at oder per Post an bz-Wiener Bezirkszeitung, Kennwort: Linie 6, Weyringergasse 35, 1040 Wien!

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